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„Mercer Street”-Vorfall: Iran weist Vorwürfe der G7-Staaten als „haltlos“ zurück

© AFP 2021 / Atta KenareDer Sprecher des iranischen Außenministeriums, Saeed Khatibzadeh
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Saeed Khatibzadeh - SNA, 1920, 07.08.2021
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Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Saeed Khatibzadeh, hat die jüngste Erklärung der G7-Staaten, die das Land für den Angriff auf den Tanker „Mercer Street“ im Persischen Golf verantwortlich machten, auf Schärfste verurteilt und die Vorwürfe als unbegründet bezeichnet.
Nachdem die G7-Staaten am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung den Iran für den Angriff auf den Öltanker „Mercer Street“ verantwortlich gemacht hatten, folgte am Samstag die unverzügliche Reaktion der iranischen Seite.
Der Sprecher Saeed Khatibzadeh äußerte sich dazu folgendermaßen:
„Wir verurteilen aufs Schärfste die unbegründete Erklärung der G7-Außenminister und des Hohen Vertreters der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, in der sie haltlose Anschuldigungen gegen die Islamische Republik Iran erhoben haben“, zitiert die iranische Nachrichtenagentur „The Mehr News Agency“ den Sprecher.
Wie er sagte, ist es bemerkenswert, dass dieser Vorfall einige Tage vor der Amtseinführung des neuen iranischen Präsidenten inszeniert wurde, die „eine Manifestation der demokratischen Machtübergabe im Iran“ sei.
Am Donnerstag hatte Saeed Khatibzadeh bereits als Gegenantwort auf Israels Anschuldigungen auf seiner Twitter-Seite geschrieben:
„In einem weiteren dreisten Verstoß gegen internationales Recht drohte das israelische Regime dem Iran nun unverhohlen mit Militäraktionen. Ein solches bösartiges Verhalten rührt von blinder westlicher Unterstützung her. Wir stellen klar: Auf JEDE törichte Handlung gegen den Iran wird eine ENTSCHEIDENDE Reaktion folgen. Stellt uns nicht auf die Probe.”
Einige Tage zuvor hatte sich Khatibzadeh bereits zu dem Vorfall geäußert und angekündigt, dass der Iran ein Verteidiger und Unterstützer der Sicherheit der Schifffahrt im Golf und in allen internationalen Gewässern sei und dass die Islamische Republik als das Land mit der längsten Seegrenze zum Golf immer dazu bereit sei, bei der Gewährleistung der Sicherheit mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten.
Auch die stellvertretende iranische UN-Botschafterin Zahra Ershadi hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen, dass Teheran hinter dem Anschlag stecke, und warnte vor Vergeltungsmaßnahmen:
„Der Iran wird nicht zögern, sich zu verteidigen und seine nationalen Interessen zu wahren.“
Unter liberianischer Flagge fahrender Öltanker Mercer Street (Archiv) - SNA, 1920, 06.08.2021
Öltanker-Vorfall: G7-Staaten machen Iran für Angriff verantwortlich

Hintergrund und politische Reaktionen

Der unter liberianischer Flagge fahrende Tanker „Mercer Street“ war am vergangenen Donnerstag im Arabischen Meer angegriffen worden. Der Betreiber des Schiffes Zodiac Maritime gehört dem israelischen Unternehmer Ejal Ofer.
Im Zuge des Vorfalls waren zwei Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen, und zwar ein rumänischer und ein britischer Staatsbürger, die vermutlich für die Sicherheit des Schiffes verantwortlich waren. Die USA haben daraufhin den Iran des Drohnenangriffsauf den Tanker beschuldigt.
Israel hatte am Mittwoch den Kommandanten eines UAV der IRGC-Luftwaffe (Islamic Revolutionary Guard Corps Aerospace Force), Saeed Ara Jani, für den Luftangriff auf die „Mercer Street“ im Arabischen Meer verantwortlich gemacht.
Die G7-Staaten haben am Freitag geäußert, dass Teherans Verhalten „den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit bedroht“, und das Land aufgefordert, alle Maßnahmen einzustellen, die den einschlägigen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats widersprechen.
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