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„Es gibt noch einiges zu tun“: Esken will SPD-Chefin bleiben

© AP Photo / Jens MeyerSPD-Parteichefin Saskia Esken (Archivbild)
SPD-Parteichefin Saskia Esken (Archivbild) - SNA, 1920, 07.08.2021
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Die SPD wird Ende dieses Jahres ihre Spitze neu wählen. Die derzeitige Parteichefin Saskia Esken will ihr Amt auch über das Jahr 2021 hinaus ausüben. „Für mich kann ich sagen, ich habe noch eine Agenda vor mir“, sagte die 59-Jährige der „Rheinischen Post“. Mit dem „Bremsklotz Union“ wolle sie nach der Bundestagswahl aber nicht weiter regieren.
Bei der Modernisierung der Partei, der Kommunikation nach innen und außen sowie beim Zusammenführen der Partei hätten sie und SPD-Co-Vorsitzender Norbert Walter-Borjans viel erreicht, sagte Esken laut DPA. „Aber es gibt noch einiges zu tun.“
So wolle sie die Digitalisierung der Parteiarbeit vorantreiben und die SPD nach innen wie nach außen für Nichtmitglieder weiter öffnen. „Insofern sehe ich dem Parteitag mit großer Spannung und Zuversicht entgegen“.
Das Reichstagsgebäude - SNA, 1920, 30.07.2021
54 Parteien können an Bundestagswahl teilnehmen
Die baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Esken und der frühere nordrhein-westfälische Finanzminister Walter-Borjans waren am 6. Dezember 2019 auf einem SPD-Parteitag in Berlin zu den neuen Vorsitzenden gewählt worden. Sie folgten damit auf Andrea Nahles, die im Sommer 2019 nach heftiger Kritik abgetreten war.
Die beiden setzten sich überraschend gegen Vizekanzler Olaf Scholz und Klara Geywitz durch, nachdem sie bei dem Kandidatenrennen als Kritiker der großen Koalition auf sich aufmerksam gemacht hatten.
Mit der Union sieht Esken keine Basis, um nach der Bundestagswahl weiter zu regieren.
„Wir brauchen nach der Wahl andere Konstellationen. Wir können nicht weiter mit dem Bremsklotz Union regieren und die Arbeit für deren Minister und Ministerinnen mitmachen“, betonte die SPD-Chefin.
Die Union bezeichnete sie als ideen- und führungslos. „Sie sollte sich auf der Oppositionsbank regenerieren“, so Esken.
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