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Prämie oder Vakzinierung bei Einreise: Politik will Zögernde zum Impfen bewegen

© SNA / Gustavo Vallente / Zur BilddatenbankImpfung gegen das Coronavirus in Spanien
Impfung gegen das Coronavirus in Spanien  - SNA, 1920, 06.08.2021
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Angesichts sinkender Impfbereitschaft wird in Deutschland händeringend nach Konzepten gesucht, um Zögernde doch noch an die Nadel zu kriegen. Zumal die Infektionszahlen zuletzt wieder steigen. Die Vorschläge reichen von Impfprämie bis Impfen bei Einreise.
„Alle Bürgerinnen und Bürger, die geimpft sind, könnten einen Innenstadtgutschein über 50 Euro für Gastronomie oder Einzelhandel erhalten“, sagte Linksfraktionschef Dietmar Bartsch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Die Gutscheine dürften aber ausdrücklich nicht über den Online-Handel eingelöst werden. „Das wäre ein Konjunkturpaket über drei bis vier Milliarden Euro für die Innenstädte, die stark unter Corona gelitten haben“, zitiert ihn die DPA. Nach Angaben der Agentur erhalten Geimpfte in Sachsen bereits spezielle Gutscheine und Rabatte.
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Laut CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt könnten mehr niedrigschwellige Impfangebote die Impfbereitschaft ankurbeln. „Ich schlage vor, nicht nur Teststationen, sondern auch Impfstationen für Einreisende bereit zu halten“, sagte er den Funke-Zeitungen laut DPA.
„An Flughäfen und Bahnhöfen sollten nicht-geimpfte Reiserückkehrer schnell und unkompliziert ein Impfangebot bekommen.“
Die Neuinfektionen in Deutschland liegen zwar mit rund 20 je 100.000 Einwohner und Woche noch auf niedrigem Niveau. Sie steigen aber kontinuierlich und sind schon höher als vor einem Jahr, als die schwere dritte Welle folgte. Die für den vollen Schutz nötigen Impfungen haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Donnerstagmorgen knapp 54 Prozent der Bevölkerung erhalten.
Die Menge der täglich verabreichten Dosen ist aber in etwa auf den Stand von Anfang April zurückgefallen, während die Nachfrage jetzt weit hinter dem Angebot zurückbleibt. Eine Impfpflicht haben aber alle maßgeblichen Politiker ausgeschlossen.
Das Thema dürfte auch Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder beschäftigen, wenn sie am Dienstag über Maßnahmen beraten, um eine vierte Pandemiewelle flach zu halten. Dabei könnte außerdem angesprochen werden, dass der Rechtsstatus der epidemischen Lage in Deutschland im September ausläuft.
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