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Ibiza setzt auf ausländische Privatdetektive, um illegale Corona-Partys zu bekämpfen

© REUTERS / Enrique CalvoTänzer treten während einer Wasserparty in der Disco Paradis in San Antonio auf der spanischen Baleareninsel Ibiza Anfang 2. Juni 2012 über der Menge auf. Archivfoto
Tänzer treten während einer Wasserparty in der Disco Paradis in San Antonio auf der spanischen Baleareninsel Ibiza Anfang 2. Juni 2012 über der Menge auf. Archivfoto - SNA, 1920, 06.08.2021
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Zwar sind die Nachtclubs auf der spanischen Urlaubsinsel Ibiza inzwischen geschlossen, allerdings veranstalten manche Partygänger immer wieder private Feiern – manchmal auch mit über 500 Gästen. Aufgrund der Corona-Maßnahmen sind sie allerdings illegal. Um dem Problem Abhilfe zu schaffen, heuert die Insel nun ausländische Privatdetektive an.
Während Spanien gerade im Durchschnitt einen Rückgang der Infektionen erlebt, kämpfen die typischen Urlaubsinseln wie Ibiza immer noch mit hohen Corona-Zahlen. Die Behörden der beliebten Insel verbinden diese mit illegalen Partys. Obwohl Treffen von Personen aus unterschiedlichen Haushalten zwischen ein und sechs Uhr morgens verboten sind, versammeln sich viele in Privathäusern.
Laut einem Bericht der Zeitung „Periódico de Ibiza“ will die Polizei dagegen mit einer speziellen Einsatztruppe und verdeckten Operationen vorgehen, für die Ausländer rekrutiert werden. Der Grund: Die Einheimischen hätten bereits Tipps bekommen, wie die örtlichen Beamten aussähen, heißt es. Oder es mangele der Polizei einfach an Ressourcen. Sie sei ohnehin schon mit den illegalen Veranstaltungen überfordert. Daher sollten Menschen, die nicht von der Insel stammten, rekrutiert werden, sich als Touristen ausgeben, die Partyszene infiltrieren und die Polizei über illegale Feiern informieren, „bevor sie beginnen“.
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Solche Privatdetektive sollen nach den Aussagen des Sprechers der Regierung von Ibiza, Armando Tur, „zwischen 30 und 40 Jahre alt sein, eine hohe Kaufkraft haben und wie Touristen aussehen“. Eine Detektivagentur sei bereits damit beauftragt worden, entsprechende Ermittler für den August zu rekrutieren. Es werde nur auf Profis zurückgegriffen, sagte Tur gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Er habe bereits Initiativbewerbungen aus „mehreren europäischen Ländern“ erhalten.
Die Feiern finden laut Tur sehr oft in Landhäusern statt und würden von „echten Mafiosi“ organisiert. Sie sollen angeblich bis zu 100 Euro Eintritt verlangen und ihre Gäste außerhalb der Bars und in Online-Netzwerken suchen.
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