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Fall Timanowskaja: IOC-Chef schließt neue Sanktionen gegen Belarus nicht aus

© REUTERS / POOLPräsident des Internationalen Olympischen Komitees Thomas Bach
Präsident des Internationalen Olympischen Komitees Thomas Bach - SNA, 1920, 06.08.2021
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Nachdem das Internationale Olympische Komitee (IOC) zwei belarussischen Trainern die Akkreditierung entzogen hat, hält IOC-Präsident Thomas Bach weitere Strafmaßnahmen gegen Belarus im Fall der Olympia-Teilnehmerin Kristina Timanowskaja für möglich.
Die belarussische Sprinterin behauptet, die Behörden ihres Heimatlandes hätten sie aus Tokio entführen wollen, nachdem sie belarussische Sportfunktionäre öffentlich kritisiert hatte. Die 24-Jährige ist inzwischen mit einem humanitären Visum nach Polen ausgereist.
„Das Disziplinarverfahren ist noch nicht vorbei. Die Disziplinarkommission wird angemessene Maßnahmen treffen und Sanktionen verhängen“, sagte Bach laut DPA am Freitag in Tokio. „Wir waren von Anfang an mit Kristina in Kontakt. Wir sind sehr froh, dass sie in Sicherheit ist.“
Die 200-Meter-Spezialistin Timanowskaja wirft ihren Trainern vor, dass sie bei den Spielen ohne vorherige Rücksprache kurzfristig für einen 400-Meter-Lauf eingeplant worden sei.
Belarussische Sprinterin Timanowskaja  - SNA, 1920, 05.08.2021
Nach Landung in Polen: Belarussische Sprinterin Timanowskaja fühlt sich geschützt
Das IOC hatte am Freitag den Leichtathletik-Trainern Artur Schimak und Juri Maisewitsch die Zulassung für die Tokio-Spiele entzogen. Die beiden Funktionäre sollen Timanowskaja in Tokio mitgeteilt haben, dass sie wegen kritischer Äußerungen in den Sozialen Medien vorzeitig in ihre Heimat zurückkehren müsse.
Bereits im Dezember 2020 hatte das IOC den belarussischen Staatschef, Alexander Lukaschenko, und seinen Sohn Viktor für alle olympischen Aktivitäten gesperrt. Lukaschenko sen., der seit 1994 in der Ex-Sowjetrepublik regiert, hatte lange auch das Nationale Olympische Komitee geführt.
Wegen des Falls Timanowskaja fordern Sportler eine Sperre des kompletten NOK. Zum Einfluss des IOC auf Lukaschenko sagte Thomas Bach: „Das IOC ist nicht in der Position, politische Systeme in einem Land ändern zu können.“
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