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Nix mehr mit Shrimps: Corona raubt der Welt die Meeresfrüchte

© CC0 / PublicDomainPictures / PixabayMeeresfrüchte (Symbolbild)
Meeresfrüchte (Symbolbild) - SNA, 1920, 06.08.2021
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In Vietnam spitzt sich die Corona-Lage zu. Eine Folge davon ist der Rückgang der Produktion von Meeresfrüchten infolge des Lockdowns. Auf dem Weltmarkt werden Engpässe bei Krebsen, Krabben und Garnelen erwartet. Aber auch Grundnahrungsmittel könnten knapp werden.
Die Zahl der Corona-Infektionen in Vietnam ist laut „Bloomberg“ von 4500 Ende Juni auf mehr als 160.000 Ende letzten Monats hochgeschnellt. Die Regierung hat für alle Bürger des Landes einen harten Lockdown verhängt.
Ausnahmen bestehen für Menschen, die in der Fischerei tätig sind: Sie dürfen weiterhin an ihrem Arbeitsplatz bleiben, sofern der Arbeitgeber ihnen Unterkünfte bereitstellt. Die meisten Fischer vermeiden jedoch diese zusätzlichen Kosten und schicken ihre Mitarbeiter in die Isolation.
Eine Folge davon ist, dass circa 70 Prozent der Fischereibetriebe ihre Arbeit bereits eingestellt haben. Die Produktion von Meeresfrüchten und anderen Fischereiprodukten ist gegenüber der Zeit vor Corona um 50 Prozent eingebrochen. Einen weiteren Rückgang um 30 Prozent halten Branchenexperten nicht für unwahrscheinlich.
Die harten Maßnahmen in Vietnam betreffen aber auch die Landwirtschaft des Landes. Erntehelfer sind knapp, das vietnamesische Landwirtschaftsministerium rechnet mit einem Rückgang der Ausfuhren von Obst und Gemüse um 30 Prozent. Im Mekong-Delta im südlichen Vietnam – auch „Reisschüssel“ genannt – ist bereits das Militär im Einsatz, um die Reisernte einzubringen.
Um die landwirtschaftlichen Exporte wieder hochzufahren, hat die vietnamesische Regierung eine Impfpflicht für alle Landwirte eingeführt. 40 Prozent der landwirtschaftlichen Mitarbeiter haben bereits eine Impfung erhalten. Von den insgesamt 98 Millionen Vietnamesen haben sich bisher jedoch weniger als ein Prozent impfen lassen.
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