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Bootsunglück vor Westsahara kostet 42 Migranten das Leben

© AP Photo / Pablo ToscoMigranten bei lebensgefährlicher Überfahrt
Migranten bei lebensgefährlicher Überfahrt - SNA, 1920, 06.08.2021
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Beim Untergang eines Migrantenbootes vor der Küste der Westsahara sind 42 Menschen ums Leben gekommen. An Bord hätten sich acht Kinder befunden. Das teilte das spanische Flüchtlingshilfswerk CEAR am Freitag auf Twitter mit.
„Wir dürfen uns nicht an solche Tragödien gewöhnen“, heißt es.
Wie die Gründerin der Hilfsorganisation, Caminando Fronteras Helena Maleno Garzón, mitteilte, handelt es sich bei den Todesopfern um 30 Frauen, acht Kinder und vier Männer. Nur zehn Insassen konnten sich retten.
Der TV-Sehsender RTVC teilte unter Verweis auf Garzón mit, die Organisation habe mit einer verzweifelten Frau gesprochen, die bei dem Unglück ihre zwei Kinder verloren haben soll.
„Die Leiche ihres Mädchens ist die einzige, die bisher gefunden wurde“, schilderte sie.
Das Boot sei am Dienstag in Dakhla im von Marokko beanspruchten Territorium der Westsahara in See gestochen und nur eine halbe Stunde später von einer hohen Welle erfasst worden und gekentert. Fischer hätten den Unfall gesehen und die Polizei alarmiert.
See (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.05.2021
Fünf Tote und drei Vermisste nach Bootsunglück vor Sumatra
Die Menschen im Boot hatten den Angaben zufolge die mehr als 400 Kilometer entfernten Kanarischen Inseln erreichen wollen, um so auf spanisches Territorium zu gelangen.
Zuvor hatte Caminando Fronteras mitgeteilt, dass allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mindestens 2087 Migranten bei dem Versuch ums Leben gekommen seien, auf dem Wasserwege nach Spanien und damit in die EU zu gelangen.
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