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Teurer Whisky für Pompeo: US-Außenministerium sucht nach unerlaubtem Auslands-Geschenk

© AFP 2021 / Philippe HuguenWhisky (Symbolbild)
Whisky (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.08.2021
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Das amerikanische Außenministerium untersucht den Verbleib einer Flasche Whisky im Wert von 5800 US-Dollar, die der ehemalige US-Außenminister Mike Pompeo im Jahr 2019 vonseiten Japans geschenkt bekommen haben soll. Darüber berichtet die US-amerikanische Tageszeitung „The New York Times“ mit Verweis auf den Jahresbericht des Bundesregisters.
Im Dokument heißt es, dass das teure Geschenk von den japanischen Behörden eingegangen ist. Nach amerikanischem Recht hätte der Außenminister die Flasche jedoch nicht annehmen dürfen, da ihr Preis die Schwelle von 390 US-Dollar (umgerechnet 329 Euro) deutlich überschreitet. Nach Angaben des Außenministeriums wurde die Flasche nämlich auf 5800 US-Dollar (umgerechnet 4898 Euro) geschätzt.
Gemäß der Verfassung ist es einem amerikanischen Beamten verboten, Geschenke von einer ausländischen Regierung anzunehmen. Diese gelten folglich als Eigentum der US-Regierung.
In der letzten Tabellenspalte „Umstände, die eine Annahme rechtfertigen“ (S. 29-30) steht etwa: „Eine Nichtannahme würde den Spender und die US-Regierung in Verlegenheit bringen.“ Des Weiteren ist in einer Fußnote angemerkt, dass die Untersuchung des Vorfalls bereits in die Wege geleitet worden sei.
Noch ist unklar, ob Pompeo das Geschenk tatsächlich angenommen hatte. Bedenken muss man dabei die Tatsache, dass der ehemalige Außerminister in dieser Zeitspanne auf einer Arbeitsreise in Saudi-Arabien war. Sein Staatsanwalt kündigte unter anderem auch an, nichts von der Flasche oder ihren möglichen Verbleib zu wissen.
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Unter den teuren Geschenken, die Pompeo 2019 erhalten hatte, befinden sich Teppiche seitens der Behörden Kasachstans, Usbekistans und der Vereinigten Arabischen Emirate in Höhe von 20.000 Dollar (umgerechnet 16.890 Euro) – sie waren an verschiedene US-Institutionen geschickt worden.
Auch der ehemalige US-Präsident Donald Trump hatte im selben Jahr ausländische Geschenke im Wert von 120.000 US-Dollar (umgerechnet 101.347 Euro) angenommen. Interessanterweise hatten die Staatschefs Australiens, Ägyptens und Vietnams ihm Porträts von ihm selbst geschenkt.
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