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Nach Streit um Maskenpflicht: Etwa 100 Männer belagern teils bewaffnet Berliner Imbiss

Masken (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.08.2021
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In einem Berliner Imbiss hat ein Hinweis auf Corona-Hygieneregeln zu einem Streit sowie einer Schlägerei und später zum Landfriedensbruch geführt. Für den Maskenverweigerer endete der Tag laut der Polizei im Krankenhaus.
Laut der gestrigen Polizeimitteilung ereignete sich der Zwischenfall am Dienstagnachmittag im Ortsteil Altglienicke.
Gegen 17:50 Uhr wurde die Polizei zu einem Imbiss an der Schönefelder Chaussee gerufen.
„Dort sollen bis zu 100 Personen in den Imbiss eindringen und Mitarbeiter bedrohen. Am Ort eingetroffen, stellten die Einsatzkräfte bei ruhiger Lage ungefähr 25 Personen vor dem Geschäft fest“, heißt es in der Polizeimitteilung.

Was ist passiert?

Gegen 14:00 Uhr soll laut Ermittlungen ein Imbiss-Mitarbeiter einen 19-Jährigen und einen 20-Jährigen darauf hingewiesen haben, eine Mund-Nasen-Bedenkung aufzusetzen. Die beiden reagierten laut der Polizei aggressiv und schlugen dabei gegen den Tresen. Der Mitarbeiter hätte dann mit Hilfe von zwei weiteren Mitarbeitern „die beiden mutmaßlichen Aggressoren“ aus dem Geschäft gedrängt. Darauf folgte aber ein Streit, bei dem sich der 19-Jährige und der Mitarbeiter gegenseitig ins Gesicht geschlagen hätten. Danach flüchteten laut dem Schreiben zwei junge Männer und kündigten an, dass sie mit vielen Menschen zurückkehren würden.
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Rückkehr zum Imbiss

Gegen 17:30 Uhr tauchte vor dem Imbiss eine Gruppe von bis zu 100 Männern auf. Einige hatten demnach Messer, Pfeffersprays und Schreckschusswaffen bei sich.
„Die Mitarbeiter sollen nun vor das Geschäft getreten sein, um sich gegen einen Angriff zu verteidigen“, so die Polizei.
Ferner hieß es, dass sie dabei den 19-Jährigen, der sich auch in der Gruppe befand, ergriffen und geschlagen haben sollen. Als die Einsatzkräfte vor Ort eingetroffen seien, seien die meisten geflüchtet.
„Während der Sachverhaltsaufklärung fuhr ein Mann mit einem Auto vor das Geschäft und bat um Hilfe. Auf der Rückbank des Wagens lag der 19-Jährige ohne Bewusstsein und mit Verletzungen im Gesicht.“
Dieser wurde demnach schließlich von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er zu sich kam und begann, sich wieder aggressiv zu benehmen. Eine Alkoholkontrolle ergab bei ihm einen Wert von 2,6 Promille.
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Die Behörde ermittelt derzeit wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruches, des Verdachts der einfachen sowie gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz.
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