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Nach Öltanker-Attacke: Rumänien, Großbritannien und USA reichen Protestnote bei Nato ein

© REUTERS / Maxar TechnologiesÖltanker "Mercer Street" (a satellite image)
Öltanker Mercer Street (a satellite image) - SNA, 1920, 05.08.2021
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Die ständigen Vertretungen Rumäniens, Großbritanniens und der USA bei der Nato haben wegen des jüngsten Angriffs auf den Tanker „Mercer Street“ im Indischen Ozean eine Protestnote beim Bündnis eingereicht. Darüber berichtete der Pressedienst des rumänischen Außenministeriums am Mittwoch.
„Am 4. August 2021 haben die Ständigen Vertretungen Rumäniens und Großbritanniens bei der Nato zusammen mit der Ständigen Vertretung der Vereinigten Staaten von Amerika eine gemeinsame Demarche auf Bündnisebene durchgeführt. Dank dieses Ansatzes wurden die anderen alliierten Staaten formell über den Angriff auf das Schiff ‚Mercer Street‘, im Zuge dessen ein rumänischer und ein britischer Staatsbürger getötet wurden, sowie über relevante Ereignisse im Zusammenhang mit diesem Vorfall informiert“, heißt es in einer kürzlich veröffentlichten Nachricht auf der Website des rumänischen Außenministeriums.
Drei Länder verurteilten den Vorfall aufs Schärfste und bekräftigten den vorsätzlichen Charakter des Angriffs, der eindeutig gegen das Völkerrecht verstößt. Gleichzeitig äußerten die drei Staaten ihre Besorgnis, dass solche Angriffe den Weltfrieden und die internationale Sicherheit bedrohten, wobei die Schifffahrtsfreiheit völkerrechtlich garantiert sei.
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Diesbezüglich äußerte sich ferner der rumänische Außenminister, Bogdan Aurescu, am Mittwoch auf seiner Twitter-Seite, wo er die Anschuldigung noch einmal öffentlich bekräftigte:
Die britische Betreiberfirma „Zodiac Maritime“ hatte zuvor berichtet, dass der japanische Tanker „Mercer Street“ am vergangenen Donnerstag im Indischen Ozean einem mutmaßlichen Piratenangriff ausgesetzt worden war. Es wurde berichtet, dass zwei Besatzungsmitglieder, nämlich ein britischer und ein rumänischer Bürger, getötet worden waren.
Anschließend hatte die Besatzung die Kontrolle über das Schiff zurückgewonnen und sich in Begleitung der US-Marine zu bewegen begonnen. Die Associated Press betont, dass das unter liberianischer Flagge fahrende Schiff eine direkte Verbindung mit dem israelischen Milliardär Eyal Ofer hat, der die „Zodiac Group“ verwaltet. Das US-Zentralkommando (CENTCOM) geht davon aus, dass der Angriff auf das Schiff nach vorläufigen Angaben mit einer Drohne durchgeführt worden war.
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