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Nach Landung in Polen: Belarussische Sprinterin Timanowskaja fühlt sich geschützt

© REUTERS / StringerBelarussische Sprinterin Timanowskaja
Belarussische Sprinterin Timanowskaja  - SNA, 1920, 05.08.2021
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Nach dem Erhalt eines humanitären Visums und der darauf folgenden sicheren Landung in Polen hat sich die belarussische Leichtathletin Kristina Timanowskaja in einer Pressekonferenz am Donnerstag in Warschau erleichtert gezeigt.
„Hier fühle ich mich sicher“, bestätigte die 24-Jährige. Auch ihr Ehemann, Arseni Sdanewitsch, der ebenso ein humanitäres Visum erhalten hatte, sei bereits mit dem Auto auf dem Weg nach Polen und werde am Abend erwartet.
„Ich hoffe, dass wir hier bleiben können, dass ich meine Karriere fortsetzen und dass mein Mann hier Arbeit finden kann.“
Sorgen mache sie sich hingegen um ihre Eltern, die in Belarus zurückgeblieben seien, erzählte die Athletin, die am Mittwoch unter hohen Sicherheitsvorkehrungen aus Tokio nach Warschau geflogen war.
„Vor allem, weil mein Vater krank ist. Er hat Herzprobleme, und in den vergangenen Tagen hat sich sein Gesundheitszustand verschlechtert.“
Die Eltern hätten ihr aber zuletzt versichert, dass es ihnen soweit gut gehe.
Weißussischer Oppositionspolitiker Pavel Latushka mit der weißrussischen Sprinterin Krystsina Tsimanouskaya in Warschau, Polen - SNA, 1920, 05.08.2021
Aus Tokio mit Zwischenstopp in Wien: Weißrussische Sportlerin Timanowskaja nun in Polen
Nach Kritik an Sportfunktionären ihres autoritär geführten Heimatlandes sollte Timanowskaja nach eigener Darstellung gegen ihren Willen von den Olympischen Spielen nach Hause geflogen werden. Sie hatte sich widersetzt, indem sie am Flughafen in Tokio den Schutz der japanischen Polizei gesucht hatte. Mehrere Länder, darunter auch Polen, hatten sich bereit erklärt, ihr zu helfen.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat inzwischen eine Disziplinarkommission zur Aufklärung des Falls eingesetzt.
An diesem Mittwoch war Timanowskaja vom Flughafen Tokio in Richtung Wien geflogen, wo sie einen Zwischenstopp gemacht hat. Kurz darauf hat sie sich direkt nach Polen begeben.
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