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Diese Werte verteidigt das Kriegsschiff „Bayern“ in Asien – Verteidigungsministerium

CC BY-SA 3.0 / Antonio Galán Cees / Wikimedia CommonsFregatte „Bayern“ (Archivbild)
Fregatte „Bayern“ (Archivbild) - SNA, 1920, 05.08.2021
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Laut dem Verteidigungsministerium ist das deutsche Kampfschiff „Bayern“ sehr gut geeignet, um deutsche Werte zu vertreten – dazu gehört auch der Wohlstand in der Bundesrepublik. Das hat Ministeriumssprecher Arne Collatz auf Nachfrage von SNA News in der Bundespressekonferenz am Mittwoch erklärt.
„Die Marine präsentiert insofern natürlich auch deutsche Staatlichkeit und deutsches Engagement in dieser Region“, sagte Arne Collatz, Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums, am Mittwoch.
Am Montag hatte die Fregatte „Bayern“ in Wilhelmshaven mit Ziel Indopazifik abgelegt. Mit der Entsendung der „Bayern“ will sich die Bundesregierung laut Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) für die „Einhaltung des Völkerrechts“ und die „Stärkung der Sicherheit“ im Indopazifik einsetzen. Dort entscheide sich die Ausgestaltung der internationalen Ordnung der Zukunft. „Wir wollen diese mitgestalten und Verantwortung übernehmen für den Erhalt der regelbasierten internationalen Ordnung“, so Maas.
Bei der Verabschiedung der Besatzung sagte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) in ihrer Rede: „Sie repräsentieren die Bundesrepublik, unsere Werte und Interessen.“
Auf die Frage von Journalisten, welche deutschen Werte das Kriegsschiff konkret repräsentiert, erklärte Ministeriumssprecher Collatz: „Die Fregatte ‚Bayern‘ ist Teil der Bundeswehr. Die Bundeswehr hat den Auftrag, ihren Teil dazu beizutragen, natürlich die freiheitlich-demokratische Grundordnung nach außen zu verteidigen.“ Ein Teil davon sei die Bewegungsfreiheit auf den Weltmeeren – aber auch „Wohlstand in Deutschland“.
„Da, wie Sie wissen, auch der deutsche Wohlstand sehr wesentlich von der Freiheit der Bewegung auf den Weltmeeren abhängig ist, weil unsere Güter ja oft von dort kommen, ist das sehr wohl Teil des politischen Engagements“, betonte Collatz.

Warnung von AKK und die Reaktion Chinas

Die Bundesverteidigungsministerin verdeutlichte in ihrer Rede am Montag: „Unser Engagement im Indopazifik bedeutet, nicht gegen etwas oder jemanden zu sein, sondern gemeinsam für etwas einzustehen: Es geht um gemeinsames Handeln. Und darum, mögliche Konflikte friedlich und partnerschaftlich zu lösen.“
Der Volksrepublik China habe die Bundesregierung sogar einen Hafenbesuch angeboten. Laut dem Sprecher des Verteidigungsministeriums steht die Antwort noch aus. „Wir sind in ständigen Verhandlungen darüber und erwarten rechtzeitig eine Antwort, bevor die Fregatte die Region verlässt“, sagte Collatz dazu.
Kramp-Karrenbauer warnte in ihrer Rede allerdings auch Peking:

„Wir arbeiten mit China zusammen, wo wir können, und wir halten dagegen, wo wir müssen. Denn wer versucht,internationale Gesetze zu umgehen und uns und unseren Partnern eigene Spielregeln aufzuzwingen, dem stehen wir geschlossen entgegen.“

China habe zur Kenntnis genommen, dass die „Bayern“ auf dem Weg in das Südchinesische Meer ist, erklärte die Botschaft des Landes auf SNA-Nachfrage. Peking ruft Berlin dazu auf, sich „nicht nur verbal“ zum Multilateralismus zu bekennen.
Angesichts ungewisser Aussichten bei der Covid-19-Pandemie und einer wirtschaftlichen Erholung setze China auf „gegenseitigen Respekt und Zusammenarbeit statt Misstrauen und Konfrontation“. Es werde erwartet, dass die Bundesrepublik weiterhin eine konstruktive Rolle bei der Bewältigung globaler Herausforderungen spielt, so ein Botschaftssprecher.
Die Reportage zum Nachhören:
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