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Über Ärmelkanal: Mehr als 10.000 Migranten kamen innerhalb eines halben Jahres nach Großbritannien

© REUTERS / PETER NICHOLLSAngeblich aus Darfur in Sudan stämmige Migranten überqueren den Ärmelkanal in einem Schlauchboot vor der Küste von Dover
Angeblich aus Darfur in Sudan stämmige Migranten überqueren den Ärmelkanal in einem Schlauchboot vor der Küste von  Dover - SNA, 1920, 05.08.2021
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Mehr als 10.200 Migranten haben in diesem Jahr die lebensgefährliche Reise über den Ärmelkanal nach Großbritannien durchgemacht. Dies meldet die britische Nachrichtenagentur PA am Donnerstag.
Erst am Mittwoch sollen es nach Informationen des Innenministeriums 482 Menschen geschafft haben, die Straße von Calais an Bord von insgesamt 21 Booten zu überqueren – dies sei ein neuer Rekord für einen einzigen Tag gewesen. Der bislang höchste Wert von 430 Menschen an einem Tag sei am 19. Juli erreicht worden.
Die Zahl derjenigen, die die Meerenge illegal auf ihrem Weg in das Vereinigte Königreich in diesem Jahr überquert haben, soll bereits die Zahl der Überfahrten überschritten haben, die im gesamten Vorjahr unternommen worden waren.
Nach Angaben des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen sind in diesem Jahr bisher mindestens 50.989 Menschen über das Mittelmeer nach Europa gekommen. Mindestens 1016 Menschen gelten demnach als tot oder vermisst.
Am Mittwoch hatte die französische Küstenwache die Rettung von 34 Menschen vor Dünkirchen und Neufchâtel-Hardelot bekannt gegeben. Unter den Geretteten sollen zwei Frauen und drei Kinder sein. Verletzt wurde niemand.
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London und Paris hatten sich Ende Juli darauf verständigt, ihre Kontrollen an den Küsten zu verstärken. Die britische Regierung will Frankreich bis nächstes Jahr mit einem Betrag von 62,7 Millionen Euro unterstützen, damit mehr Sicherheitskräfte an der französischen Küste Migranten zurückhalten.
Die britische Innenministerin, Priti Patel, kündigte zudem an, Asylsuchenden, die über illegale Routen ins Land gelangen, langfristig weniger Rechte zu geben als anderen.
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