Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Lufthansa nach Corona-Schock auf Erholungskurs

© AP Photo / Michael ProbstEine Lufthansa-A380 beim Landeanflug in Frankfurt (Archiv)
Eine Lufthansa-A380 beim Landeanflug in Frankfurt (Archiv) - SNA, 1920, 05.08.2021
Abonnieren
In seinem Zwischenbericht hat der deutsche Luftverkehrskonzern in Bezug auf das zweite Quartal trotz der vielen roten Zahlen deutliche Erholungstendenzen bekannt gegeben.
Demnach betrug der Verlust im zweiten Quartal des laufenden Jahres 756 Millionen Euro – in derselben Zeitperiode 2020 musste die Lufthansa noch fast einen zweifachen Verlust von 1,49 Millionen Euro verbuchen. Im gesamten ersten Halbjahr 2021 verzeichnete das Unternehmen Verluste von Minus 1,8 Milliarden Euro. Die Umsatzerlöse im zweiten Quartal machten 3,2 Millionen Euro aus.
Die Eigenkapitalquote sei vor allem aufgrund des Abrufs von 1,5 Milliarden Euro aus der Stillen Beteiligung I, die als Eigenkapital verbucht worden sei, aus der Stillen Beteiligung des Bundes in Anspruch genommen worden. Bis zum 31. Dezember 2021 könnten somit aus der Stillen Beteiligung I nun noch verbleibende drei Milliarden Euro abgerufen werden. Die verfügbare Liquidität der Lufthansa Group belief sich dem Bericht zufolge Ende des ersten Halbjahres 2021 auf 11,1 Milliarden Euro.
Positive Beiträge lieferten demnach die Frachtsparte Lufthansa Cargo, die Lufthansa und die zum Verkauf stehende Cateringtochter LSG mit ihrem außereuropäischen Geschäft. Die wesentlichen Ergebnisverbesserungen sollen von den Airlines gekommen sein, die aber weiterhin deutlich in der Verlustzone unterwegs seien.
Passagierjet der Fluggesellschaft EasyJet - SNA, 1920, 20.07.2021
Fluggesellschaft Easyjet will Angebot im Sommer ausweiten und kritisiert Reiseregeln
Der operative Cashflow erreichte im Berichtszeitraum 784 Millionen Euro. Dank den Lockerungen der Reisebeschränkungen seien die Buchungen bei den Passagier-Airlines der Lufthansa Group im Verlauf des zweiten Quartals 2021 deutlich angestiegen. Besonders stark sei die Nachfrage nach europäischen Urlaubszielen rund um das Mittelmeer und touristische Langstreckenmärkte mit nur begrenzten oder keinen Reisebeschränkungen gestiegen, hieß es im Bericht. Erstmals seit Beginn der Krise seien mehr Barmittel in die Lufthansa geflossen als hinaus, wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag betonte.
Laut dem Vorstandschef Carsten Spohr musste das Unternehmen einen Personalabbau von mehr als 30.000 Mitarbeitern vornehmen: „Dass uns dabei bislang über 30.000 Kolleginnen und Kollegen verlassen haben, schmerzt uns alle, ist aber für die nachhaltige Rettung der über 100.000 verbliebenen Arbeitsplätze unausweichlich“, zitiert ihn die DPA.
Das Flugangebot habe im zweiten Quartal erst 29 Prozent des Vorkrisen-Niveaus erreicht, Ende Juni habe es bei rund 40 Prozent gelegen – im dritten Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Anstieg auf etwa 50 Prozent.
Reisende im O'Hare Airport in Chicago, US-Bundesstat Illinois (Archivbild) - SNA, 1920, 05.08.2021
USA wollen nur gegen Corona geimpfte Ausländer einreisen lassen
Das Unternehmen erhofft sich offenbar viel von der möglichen Wiederaufnahme von Flügen nach Nordamerika: Für das dritte Quartal werde ein weiterer kontinuierlicher Kapazitätsausbau und ein Anstieg der Passagierzahlen erwartet. In Bezug auf die Langstrecke basiere der Ausblick unter anderem auf der Erwartung, dass ab Spätsommer wieder Flugreisen nach Nordamerika und gegen Jahresende schrittweise Richtung Asien möglich sein könnten.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала