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Nach Landung in Wien: Weißrussische Athletin Timanowskaja fliegt weiter nach Warschau

© REUTERS / Georges SchneiderEin Flugzeug mit Kristina Timanowskaja landet in Wien
Ein Flugzeug mit Kristina Timanowskaja landet in Wien - SNA, 1920, 04.08.2021
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Die Athletin Kristina Timanowskaja ist am Mittwochnachmittag am Flughafen Wien gelandet. Darüber informiert der Österreichische Rundfunk (ORF).
Wie der ORF unter Verweis auf das österreichische Außenministerium mitteilte, durfte die weißrussische Olympiateilnehmerin unmittelbar nach ihrer Landung in Wien nach Warschau weiterreisen. Die 24-Jährige, die nach Konflikten mit Sportfunktionären nicht mehr in ihr Heimatland zurückkehren will, hatte für Polen ein humanitäres Visum erhalten. Dorthin soll nach Angaben einer Organisation der belarussischen Opposition in Polen auch ihr Mann fliegen, dem auch ein humanitäres Visum für Polen gewährt worden war.
Kristina Timanowskaja am internationalen Flughafen Narita - SNA, 1920, 04.08.2021
Österreich
Statt geplantem Flug nach Warschau: Weißrussische Athletin Timanowskaja auf dem Weg nach Wien
Ursprünglich wurde für Timanowskaja ein Direktflug mit der polnischen Airline LOT von Tokio nach Warschau geplant. Die Flugroute musste durch Konsulatsmitarbeiter aus Sicherheitsbedenken jedoch geändert werden, hieß es aus Kreisen der belarussischen Gemeinschaft.

Hintergrund

Der Läuferin, die nach Kritik an ihrem Verband wohl gegen ihren Willen aus Tokio ausgeflogen werden sollte, hatten mehrere Staaten Hilfe oder Asyl angeboten. Darunter waren Tschechien, Slowenien und Polen. Warschau erteilte ihr schließlich ein humanitäres Visum. Später äußerte sich auch der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg dazu. Laut seinen Worten war Österreich bereit, Timanowskaja aufzunehmen.
Die weißrussische Leichtathletin Kristina Timanowskaja. Tokio, 30. Juli 2021 - SNA, 1920, 03.08.2021
„Wir haben sie erwartet“: Österreich hätte weißrussische Sprinterin Timanowskaja aufgenommen
Timanowskaja hätte bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio eigentlich im 200-Meter-Sprint der Damen für ihr Heimatland Weißrussland antreten sollen. Timanowskaja informierte via Instagram, dass sie aber ohne Erklärungen für den 400-Meter-Lauf aufgestellt worden sei. „Man hat beschlossen, alles hinter meinem Rücken zu machen“, schrieb sie. Die hochrangigen Personen sollten laut ihren Worten die Sportler respektieren und deren Meinung berücksichtigen.
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