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„Es gibt keine Beweise“: Teheran will nach Quellen von Fake News über Tanker-Kapern suchen

© REUTERS / JOHAN VICTORUnter liberianischer Flagge fahrender Öltanker "Mercer Street" (Archiv)
Unter liberianischer Flagge fahrender Öltanker Mercer Street (Archiv) - SNA, 1920, 04.08.2021
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Der Iran will nach Quellen von Desinformationen über das angebliche Kapern von Tankschiffen durch seine Kräfte suchen und die Ergebnisse seiner Recherchen publik machen.
Wie die Botschaft der Islamischen Republik in London am Mittwoch mitteilte, liegen Teheran immer noch keine verifizierten Angaben über Zwischenfälle mit Handelsschiffen im Persischen Golf vor.

Teheran weist auf fehlende Beweise hin

Es gibt keine Beweise dafür, dass der Iran hinter einem Drohnenangriff auf den Tanker ‚Mercer Street‘ steckt, was ihm am 1. August zur Last gelegt wurde“, betonte die Botschaft.

Drohnenattacke auf Öltanker

Am vergangenen Donnerstag war der unter liberianischer Flagge fahrende Öltanker „Mercer Street“ mit einer Drohne angegriffen worden. Zwei Besatzungsmitglieder – ein Rumäne und ein Brite – kamen dabei ums Leben. Das Schiff ist im japanischen Besitz und wird von der britischen Firma Zodiac Maritime verwaltet, die dem israelischen Milliardär Ejal Ofer gehört. Israel, die USA und Großbritannien machten den Iran für die Attacke verantwortlich. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums wies die Anschuldigung als grundlos zurück.

Weiteres Schiff vor der Küste Omans "gekapert"

Medienberichten zufolge hatten „vom Iran unterstützte Kräfte“ zudem am Dienstag vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) einen Öltanker gekapert. Zwei „Insider aus den Sicherheitskreisen“ gaben an, der unter panamaischer Flagge fahrende Tanker „Asphalt Princess“ sei besetzt worden.
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten laut einem Bericht des Staatsfernsehens, weder iranische Kräfte noch Verbündete seien an einem Angriff auf ein Schiff beteiligt gewesen. Der Vorfall sei ein Vorwand für feindliche Aktionen gegen den Iran, hieß es in Teheran.
Der Botschaft zufolge wurde der Tanker allem Anschein nach bereits abgeschleppt. Aber von der Besatzung fehle jede Spur. „Woran liegt das? Folgt die Fortsetzung etwa in New York?“ Zugleich warnte die diplomatische Mission die Golf-Nationen vor „falschen Flaggen“ in der Region.
Persischer Golf - SNA, 1920, 02.08.2021
Iran verspricht „entschlossene“ Reaktion auf mögliche Provokation im Öltanker-Vorfall
Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge hatte die britische Seeschifffahrts-Aufsicht UKMTO mitgeteilt, dass es rund 60 Seemeilen vor der Küste des Emirats Fudschaira zu einem „potenziellen Überfall“ gekommen sei. Details nannte die Organisation zunächst nicht. Die UKMTO hatte in einer ersten Warnung Schiffe in dem Gebiet zu äußerster Vorsicht aufgerufen. Am Mittwoch teilte die Organisation mit, dass die Angreifer das Schiff verlassen hätten.
Auch nach Angaben der in London ansässigen Agentur Argus wurde die „Asphalt Princess“ „von einer Gruppe von Iranern“ angegriffen. Dabei berief sich Argus auf angeblich aufgezeichnete Mitschnitte von Funkgesprächen zwischen der Schiffsbesatzung und der Küstenwache der VAE.
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