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Nachtnews: Abschiebung nach Afghanistan gestoppt, Berlin plant Maßnahmen für vierte Corona-Welle

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 04.08.2021
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Bund berät über Hilfen nach der Flutkatastrophe; Abschiebeflug nach Afghanistan gestoppt; Patientenschützer machen Druck bei Impfungen für Pflegekräfte; Corona-Maßnahmen für die vierte Welle; Fall Timanowskaja: IOC setzt Disziplinarkommission ein
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Bund berät über Hilfen nach der Flutkatastrophe

Unternehmen, die durch das Hochwasser in finanzielle Notlage geraten sind, soll gezielt geholfen werden. So soll die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen, vorübergehend ausgesetzt werden, um Betroffenen mehr Zeit einzuräumen, mit Banken über Kredite zu verhandeln oder mit Versicherungen die Schadensregulierung abzuwickeln. Einen entsprechenden Entwurf will das Bundeskabinett am Dienstag verabschieden. Anschließend muss der Bundestag darüber abstimmen.

Abschiebeflug nach Afghanistan gestoppt

Am Dienstagabend ist ein Abschiebeflug nach Afghanistan im letzten Moment von den Behörden gestoppt worden. Zu den Gründen ist nichts Näheres bekannt. Allerdings war es am Abend wieder zu einer schweren Explosion in Kabul gekommen, bei der mindestens vier Menschen ums Leben kamen. Mit dem Abzug der internationalen Truppen verschlechtert sich die Sicherheitslage im Land, und die radikalislamischen Taliban kontrollieren bereits weite Gebiete. 2021 sind laut Bundesinnenministerium bereits 167 afghanische Staatsbürger abgeschoben worden, wobei es sich um Straftäter oder Personen aus dem islamistischen Spektrum handelt, die von den Behörden als Gefährder eingestuft werden.
Horst Seehofer und Armin Laschet (Archivbild) - SNA, 1920, 02.08.2021
Afghanistan
Laschet und Seehofer wollen weiter nach Afghanistan abschieben – SPD-Chef spricht von Populismus

Patientenschützer machen Druck bei Impfungen für Pflegekräfte

Nach Willen der Patientenschützer soll bei den geplanten Auffrischungsimpfungen in Alten- und Pflegeheimen auch den Pflegekräften ein gezieltes Impfangebot gemacht werden. Wenn dieses direkt in den Diensträumen erfolgte, würde das die Chancen erhöhen, auch die letzten Impfskeptiker zu überzeugen. Der Deutsche Hausärzteverband forderte in diesem Zusammenhang, bei den Drittimpfungen die Hausarztpraxen einzubinden.

Corona-Maßnahmen für die vierte Welle

Angesichts der im Herbst erwarteten vierten Welle hat das Gesundheitsministerium in einem Bericht die Notwendigkeit von weiteren Schutzmaßnahmen betont, um die noch Ungeimpften vor schweren Erkrankungen zu schützen. Einen Lockdown wie in der zweiten und dritten Welle soll es jedoch voraussichtlich nicht geben. Unter den im Bericht genannten Maßnahmen sind eine hohe Impfquote und durchgängig und inzidenzabhängig das Einhalten von Maßnahmen wie Abstandhalten, Hygiene und Maskentragen. Bis Frühjahr 2022 sollen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr Schutzmasken getragen werden. Das gelte auch für Geimpfte und Genesene. Ab September 2021 sollen zudem nur Geimpfte, Genesene und negativ Getestete zu Veranstaltungen zugelassen werden – unabhängig von der Inzidenz. Für Ungeimpfte könnten zudem neue Einschränkungen kommen, wie Kontaktbeschränkungen oder Ausschluss aus der Gastronomie.

Fall Timanowskaja: IOC setzt Disziplinarkommission ein

Laut einem Sprecher des IOC soll untersucht werden, ob belarussische Funktionäre an dem mutmaßlichen Versuch, die Sprinterin aus Tokio zu entführen, beteiligt gewesen sind. Hierfür würden der belarussische Leichtathletik-Cheftrainer und ein Funktionär befragt. Timanowskaja war am vergangenen Sonntag nach eigener Darstellung von ihrer Mannschaftsleitung bei den Olympischen Spielen zur Rückkehr nach Belarus gezwungen worden, nachdem sie sich kritisch über belarussische Trainer und Funktionäre geäußert hatte. In der polnischen Botschaft in Tokio bekam sie ein Visum und soll sich Medienberichten zufolge auf dem Weg nach Österreich befinden.
Die weißrussische Leichtathletin Kristina Timanowskaja. Tokio, 30. Juli 2021 - SNA, 1920, 03.08.2021
„Wir haben sie erwartet“: Österreich hätte weißrussische Sprinterin Timanowskaja aufgenommen
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