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Deutschland investiert so viel in Schienenwege wie nie – bleibt aber im Europa-Vergleich eher zurück

© CC0 / Tama66 / PixabayBahn (Symbolbild)
Bahn (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.08.2021
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Für mehr Bahnverkehr hat Deutschland seine Investitionen in die Schiene auf Rekordniveau gesteigert, gab das Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene am Mittwoch bekannt. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern fand es aber die deutschen Leistungen nicht so beeindruckend.
Nach Angaben der Allianz erhöhte die Bundesrepublik ihre Investitionen in die Schieneninfrastruktur im vergangenen Jahr um fast 16 Prozent auf 88 Euro pro Einwohner. Damit werde so viel Geld in die deutschen Schienenwege gesteckt wie nie zuvor.
Laut Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, fällt die Bilanz „gemischt“ aus. Denn international stellte Deutschland „nicht einmal Mittelmaß“ dar. Die führenden Länder wie Luxemburg, die Schweiz, Österreich oder Norwegen investieren pro Einwohner der Studie zufolge ein Vielfaches in die Schiene; Italien, Großbritannien und die Niederlande wenden jeweils etwa 50 Prozent mehr auf als Deutschland.
Darüber hinaus kritisierte Flege, dass die Bundesrepublik „nach wie vor“ zu den Ländern gehöre, die mehr Geld für Fernstraßen als für Gleise ausgäben. Maria Leenen, Geschäftsführerin der Unternehmensberatung SCI Verkehr, forderte neben finanziellen Investitionen in den Bahnverkehr auch eine veränderte Planung und eine zügigere Umsetzung.
„Bypässe in Form von Überholgleisen oder Abstell- und Ladeflächen entlang bestehender Strecken müssen vereinfacht und schnell umsetzbar sein. Nur dann ist das gewünschte Wachstum auf der Schiene machbar.“
Leenen betonte, höhere Investitionen in die Schieneninfrastruktur brächten Deutschland nicht nur beim Klimaschutz voran. Sie würden sich auch am Arbeitsmarkt positiv auswirken, denn die Schienesei „ein Jobmotor“, der sichere und zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffe.
Restaurant (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.08.2021
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Die Deutsche Bahn fuhr eigenen Angaben zufolge im Jahr 2020 in der Corona-Krise einen Verlust von 5,7 Milliarden Euro ein. Allerdings halten Bahn und Bund an den vor der Krise angekündigten Investitionen fest. Allein in diesem Jahr sollen 12,7 Milliarden Euro in die Modernisierung des bestehenden Schienennetzes fließen.
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