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Würgegriffe und weitere brutale Techniken: Uhrendiebe in Paris werden immer gewalttätiger

© SNA / Jewgenij Bijatow / Zur BilddatenbankArmbanduhr (Symbolbild)
Armbanduhr (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.08.2021
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Französische Behörden haben laut einem Dienstag-Bericht des Senders BFMTV vor einem Anstieg brutaler Überfälle von Uhrendieben in Paris gewarnt.
Wie der auf das Phänomen spezialisierte Polizeifahnder Julien Herbaut dem Sender sagte, hätten die Täter früher versucht, gewaltlos und oft unbemerkt wohlhabenden Parisern und Besuchern ihre teure Uhr zu entwenden. Nun werden die Attacken dem Bericht zufolge immer gewaltsamer.
Bei den Angreifern handelt es sich nach Herbauts Informationen meistens um junge Menschen im Alter zwischen 17 und 25 Jahren. Sie verfolgten ihre Opfer in Tiefgaragen oder Hauseingänge und scheuten keine Gewalt.
Oft seien Würgegriffe verwendet worden, hieß es. Manchmal werde das Opfer auf den Boden gedrückt. Ein Mann lag BFMTV zufolge nach dem Angriff drei Tage im Koma und musste sich für fast vier Monate krankschreiben lassen.
Die Zahl solcher Taten soll sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdreifacht haben. Seit Jahresbeginn seien in Paris bereits 92 Überfälle registriert worden, so der Sender. Zwischen dem 17. und 26. Juli hätten brutale Uhrendiebe nach Behördenangaben in elf Fällen Beute gemacht.
Weil während des Corona-Lockdowns nur wenig Touristen nach Paris kamen, wurden laut BFMTV zuletzt vor allem Einwohner der französischen Hauptstadt zum Opfer. Das Ziel der Angreifer seien die Uhren, die Zehn-, manchmal sogar Hunderttausende Euro gekostet hätten. Im November 2019 sei einem Mann eine 400.000 Euro teure Richard-Mille-Uhr gestohlen worden.
Ein Beamter der spanischen Polizei  - SNA, 1920, 03.08.2021
79-Jährige an der Spitze einer Drogenbande in Spanien verhaftet
Bereits unmittelbar nach den Raubüberfällen landete die Beute auf dem Schwarzmarkt im In- und Ausland, etwa in den Golfstaaten oder der Türkei. Herbaut zufolge sind die Uhren-Preise stark gestiegen, die Nachfrage sei hoch.
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