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Мусор после проливных дождей в Бад-Нойенар-Арвайлере, Германия  - SNA, 1920
Hochwasser in Deutschland
Aktuelle Informationen zu Hochwasser in Deutschland

Scholz erwartet mehr als sechs Milliarden Euro an Schaden nach Flutkatastrophe

© AP Photo / Bram JanssenFlutkatastrophe in Deutschland (Archiv)
Flutkatastrophe in Deutschland (Archiv) - SNA, 1920, 03.08.2021
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Der Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat am Dienstag bei einem Besuch im Hochwassergebiet Schleiden-Gemünd (Kreis Euskirchen) in Nordrhein-Westfalen die möglichen Kosten für den Wiederaufbau nach den Überschwemmungen vor allem im Westen Deutschlands eingeschätzt.
Die Flutkatastrophe 2013 kostete nach Angaben des Ministers sechs Milliarden Euro. Damals traten nach tagelangen Regenfällen zahlreiche Flüsse über ihre Ufer. Betroffen wurden vor allem Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
Der Wiederaufbau nach den jüngsten Überschwemmungen vor allem im Westen Deutschlands soll laut Scholz eine wesentlich größere Summe in Anspruch nehmen.
„Wenn man das alles im Blick hat, dann kann man jetzt schon sicher sagen: Wir werden einen wahrscheinlich viel größeren Betrag brauchen, um den Wiederaufbau zustande zu bringen“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters den SPD-Kanzlerkandidaten.
Es soll sich dabei um die erste Schätzung für die Kosten des Wiederaufbaus handeln. Auch die Soforthilfe werde teurer sein. Diese hätte das Kabinett vor knapp zwei Wochen beschlossen, hieß es von der Nachrichtenagentur.
„Bei der letzten großen Katastrophe haben wir knapp 400 Millionen Soforthilfe ausgegeben“, so Scholz. „Wir wissen schon jetzt, dass wir dieses Mal viel mehr aufwenden müssen als beim letzten Mal, und sind dazu auch bereit.“
Die Bundesregierung will laut Reuters am Dienstag nächster Woche mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder über den Wiederaufbaufonds beraten. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer plädierte für eine Sondersitzung des Bundestages „möglichst noch im August“, um den geplanten Wiederaufbaufonds zu beschließen.
Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet und Scholz sagten bei einem gemeinsamen Besuch in Stolberg bei Aachen schnelle und unbürokratische Hilfen von Bund und Ländern zu. In Nordrhein-Westfalen seien bislang 215 Millionen Euro an Soforthilfen von Bund und Land ausgezahlt worden, sagte Laschet nach Reuters-Angaben. Die Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten werde am 10. August die gesetzlichen Voraussetzungen für die Wiederaufbauhilfen schaffen. Der Bundestag könne dann am 7. September in seiner letzten Sitzung vor der Wahl die Vorlagen verabschieden und der Bundesrat in einer Sondersitzung folgen.
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