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„Wir haben sie erwartet“: Österreich hätte weißrussische Sprinterin Timanowskaja aufgenommen

© AP Photo / Martin MeissnerDie weißrussische Leichtathletin Kristina Timanowskaja. Tokio, 30. Juli 2021
Die weißrussische Leichtathletin Kristina Timanowskaja. Tokio, 30. Juli 2021 - SNA, 1920, 03.08.2021
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Die weißrussische Olympiateilnehmerin Kristina Timanowskaja hätte in Österreich Asyl erhalten. Das geht aus einem Interview des Außenministers Alexander Schallenberg für die „Presse“ hervor.
Österreich wäre sehr wohl bereit gewesen, Timanowskaja aufzunehmen. Doch sie habe sich nicht gemeldet und sich dann für Polen entschieden, sagte Schallenberg dem Blatt.
Wir haben sie erwartet. Es liegt an ihr, wofür sie sich entscheidet“, fügte er hinzu.
In einer Stellungnahme des Außenministeriums gegenüber dem TV-Nachrichtensenders ZIB2 hieß es zuerst, dass es keine Kontaktaufnahme der Sportlerin gegeben habe.
Mittlerweile hatte Timanowskaja in der polnischen Botschaft in Tokio einen Asylantrag gestellt und bereits ein humanitäres Visum erhalten. Das teilte der Staatssekretär im polnischen Außenministerium, Marcin Przydacz, am Vortag im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

IOC leitet Ermittlungen ein

Am Dienstag hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) eine förmliche Untersuchung eingeleitet, Athletenvertreter forderten eine sofortige Sperre für das Nationale Olympische Komitee (NOK) Weißrusslands. Die Sportlerin, die der weißrussischen Opposition zufolge „gewaltsam“ zur Rückkehr nach Minsk gezwungen werden sollte, machte sich vor ihrem für Mittwoch geplanten Abflug ins polnische Asyl ebenfalls für umfassende Ermittlungen und mögliche Strafen für den Leichtathletik-Cheftrainer ihres Landes stark.
Kristina Timanowskaja (Archivbild) - SNA, 1920, 03.08.2021
IOC leitet Untersuchung zu Fall der Athletin Timanowskaja aus Weißrussland ein
Der dpa zufolge erklärte Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Dienstag, die „Aggression der belarussischen Sicherheitsdienste auf japanischem Gebiet“ müsse auf „entschiedenen Widerspruch der internationalen Gemeinschaft stoßen“.
Timanowskaja war wegen kritischer Äußerungen gegen Sportfunktionäre ihrer Heimat ins Visier der weißrussischen Behörden geraten. Am Flughafen Haneda hatte sie den Rückflug verweigert und sich an die japanische Polizei gewandt.
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