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Hunderte skandinavische Frauen melden Menstruationsstörungen nach Corona-Impfung

© CC0 / kfuhlert / PixabayImpfung (Symbolbild)
Impfung (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.08.2021
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Hunderte skandinavische Frauen haben nach der Corona-Impfung Menstruationsbeschwerden gemeldet. In Schweden gab es nach Angaben der Agentur für Medizinprodukte bis zu 400 Fälle, in Dänemark über 1000 Fälle.
„Das sind Menstruationsstörungen im Zusammenhang mit einer Impfung gegen Covid-19. Es kann sich um eine unregelmäßige Menstruation handeln, aber auch um Blutungen nach der Menopause“, sagte Ebba Hallberg, Chefexpertin der schwedischen Agentur für Medizinprodukte, gegenüber dem nationalen Sender SVT.
Sowohl ihre Agentur als auch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) verfolgen die Entwicklung, können aber derzeit noch nicht sagen, ob es sich um eine Nebenwirkung handelt oder nicht, da bislang kein direkter Zusammenhang bestehe, hieß es.
„Das behalten wir im Auge, können aber derzeit noch nicht sagen, ob es einen Zusammenhang mit den Impfstoffen gibt oder nicht. Dies wird auch auf EU-Ebene verfolgt, aber auch dort wurde keine Unterstützung für eine Verbindung gefunden“, sagt Hallberg.
Die aktuellen Menstruationsstörungen könnten aus einer Vielzahl von Gründen auftreten, auch ohne Zusammenhang mit der Impfung, so die Expertin. Die überwiegende Mehrheit der Meldungen sei jedoch als „nicht schwerwiegende vermutete Nebenwirkungen“ bewertet worden und werde nicht als Grund zur Besorgnis angesehen. „Es hat zu keinem Krankenhausaufenthalt geführt oder war lebensbedrohlich. In Schweden kommen die meisten Meldungen von Privatpersonen“, erklärte sie.
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Laut dem Forscher Ali Harandi von der Universität Göteborg ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass ein Impfstoff die Periode beeinflussen könnte. Aber selbst wenn dies der Fall sei, würde es als eher harmlose Nebenwirkung eingestuft, die vorübergehe, so SVT.
Meldungen über vorübergehende Veränderungen des Menstruationszyklus nach Impfungen häufen sich weltweit immer wieder. Dieses Phänomen soll nun auch in einer Studie der University of Illinois untersucht werden.
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