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YouTuber hilft mit teurem Sportwagen bei Rettungsarbeiten und kriegt Ärger mit Audi

© Foto : THW/Maximilian ChristTHW-Kräfte bei Aufräumarbeiten in den Katastrophengebieten, Juli 2021
THW-Kräfte bei Aufräumarbeiten in den Katastrophengebieten, Juli 2021 - SNA, 1920, 02.08.2021
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Ein YouTuber hat im Flutgebiet mit einem teuren Sport-Kombi von Audi geholfen, was ihm danach aber eine Menge Ärger seitens des Autoherstellers einbrachte. Darüber berichtet das Nachrichtenportal 24auto.de.
Misha Charoudin, ein in Russland geborener und heute nahe dem Nürburgring lebender YouTuber, hat den schicken Sportwagen genutzt, um freiwillige Helfer, Werkzeug und alles andere, was im Katastrophengebiet notwendig ist, zu transportieren. Klar war das Auto bald schmutzig, so dass seine Farbe kaum mehr zu erkennen war. Die Initiative war zwar gut, doch es gab ein Problem – der Audi RS 6Avant gehört nicht dem hilfsbereiten Mann, sondern dem Autokonzern. Charoudin hat ihn für zwei Wochen unentgeltlich erhalten, um auf der Nordschleife zu testen und dann in seinem Videoblog seine Eindrücke zu publizieren.
„Audi hatte sich das Ganze also anders vorgestellt, als der Wagen auf dem YouTube-Kanal von Charoudin und weiteren Kanälen auftauchte: im Hardcore-Einsatz, mit Baumaterialien im Velours-verkleideten Kofferraum und nicht mehr ganz sauber“, schreibt 24auto.de.
Laut dem Konzern soll der Nutzer den Wagen in einem einwandfreien Zustand zurückbringen. Das Leihabkommen, das jeder Nutzer unterschreibt, verbietet jedoch nicht wortwörtlich Fluthilfe. Trotzdem entschuldigte sich Charoudin, wusch das Auto und löschte das Video. Es bleibt aber die Frage, ob diese praktische Verwendung eines mehr als 120.000 Euro teuren Sportwagens tatsächlich schlechte PR für Audi machen würde – vielleicht ist es genau das Gegenteil?
Bad Münstereifel nach Hochwasser  - SNA, 1920, 22.07.2021
Um sich als Helferin auszugeben: RTL-Reporterin beschmiert sich im Hochwassergebiet mit Schlamm
Allerdings bleibt die VW-Tochter der Hilfe für die Flutopfer nicht fern – der Konzern hat seine Mitarbeiter zu Spenden aufgerufen. Die erreichte Summe will das Unternehmen dann um eine sechsstellige Summe erhöhen.
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