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USA weiten Umsiedlungs-Programm für afghanische Ortshelfer aus

© SNA / Said Sakeria  / Zur BilddatenbankMenschen auf einer Straße in Kabul
Menschen auf einer Straße in Kabul - SNA, 1920, 02.08.2021
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Washington weitet das Immigrations-Programm für Afghanen aus, die Vertreter der USA vor Ort unterstützt haben, gab das US-Außenministerium am Montag auf seiner offiziellen Webseite bekannt.
Eine Möglichkeit, sich dauerhaft in den Vereinigten Staaten anzusiedeln, sollen demnach mehrere Tausende Afghanen und ihre unmittelbaren Familienangehörigen bekommen, die wegen ihrer Verbindung zu den USA durch den Vormarsch der Taliban-Bewegung* in Gefahr seien, aber für das Besondere Einwanderungsvisum (SIV) nicht in Betracht kämen.
Anspruch auf die Teilnahme an dem sogenannten P-2 Programm hätten Afghanen, die im Land unter anderem für die US-Regierung oder ein davon finanziertes Projekt sowie für ein Medienunternehmen oder eine nichtstaatliche Organisation, die ihren Sitz in den USA haben, tätig gewesen seien.
Zuvor hatte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, mitgeteilt, dass afghanische Ortshelfer und ihre Familien spezielle Einwanderungsvisa für die USA beantragen könnten. Rund 20.000 Personen hätten dies bereits gemacht. Die Zahl umfasse nur die individuellen Übersetzer und andere Helfer, nicht ihre Familienangehörigen. Laut Psakis Statement vom 27. Juli landet der erste Flug mit afghanischen SIV-Bewerbern „in dieser Woche“ in den USA.
Afghanische Verteidigungskräfte am ehemaligen US-Stützpunkt Bagram - SNA, 1920, 29.07.2021
Nato startet Ausbildung afghanischer Spezialkräfte im Ausland
Die Zusammenstöße zwischen Afghanistans Regierungstruppen und der radikal-islamistischen Taliban-Bewegung verschärften sich nach der Ankündigung von US-Präsident Joe Biden am 14. April, den US-Einsatz in Afghanistan zu beenden. Die Taliban haben in ländlichen Gebieten bereits bedeutende Gebiete erobert und eine Offensive gegen Großstädte gestartet. Mehr als 95 Prozent der US-Truppen haben das Land bereits verlassen. Schluss mit dem US-Einsatz sollte ursprünglich am 11. September sein, doch laut Biden endet die Mission etwas früher, nämlich am 31. August.
Im Jahr 2020 unterzeichneten Washington und Vertreter der Taliban das erste Friedensabkommen seit mehr als 18 Jahren Krieg. Es sieht den Abzug ausländischer Truppen und den Beginn eines innerafghanischen Dialogs nach einem Gefangenenaustausch vor.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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