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Nach fünf Tagen und neun Beiträgen: Kanzler Kurz landet mit 82.200 Followers auf TikTok

© AFP 2021 / Alex HaladaKanzler Sebastian Kurz (Symbolbild)
Kanzler Sebastian Kurz (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.08.2021
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Bundeskanzler Kurz will offenbar für alle Österreicherinnen und Österreicher unabhängig ihres Alters erreichbar sein. Hierfür startete er nun einen eigenen Account auf der besonders unter Jugendlichen beliebten Kurvideo-Plattform TikTok. Laut Heute.at erhofft sich Kurz, den interaktiven Charakter von TikTok zu nutzen, um junge Menschen über die Corona-Impfung aufzuklären und möglichst viele davon zu überzeugen. Jetzt, wo zwei Drittel der Österreicher bereits mindestens einmal geimpft sind, hält Kurz dies für besonders wichtig.
„Gerade jetzt ist es immens wichtig, möglichst viele junge Menschen von der Corona-Impfung zu überzeugen. TikTok bietet die ideale Gelegenheit, um in den direkten Kontakt mit jungen Leuten zu treten und persönlich für die Impfung zu werben“, wird der Kanzler vom Portal zitiert.
Kanzler Kurz spricht auf einem Gipfeltreffen Austrian World Summit in Wien am 1. Juli 2021 - SNA, 1920, 26.07.2021
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„Ich glaube, ich kann einen Beitrag leisten“: Kurz will auch bei Anklage Kanzler bleiben
Sein Start auf dem neuen sozialen Netzwerk (bisher war der Bundeskanzler auf Facebook, LinkedIn, Twitter und Instagram vertreten) lässt sich rein rechnerisch als erfolgreich bezeichnen. Die Beiträge aus seinem Alltag als Bundeskanzler und Einblicke in seine Sommertour sammelten bislang über 174.900 Likes. Mehr als 82.200 Menschen folgen dem Kanzler momentan, und diese Zahl wächst ständig. Damit überholte Kurz innerhalb kürzester Zeit etwa die NEOS mit 19.000 Followers. Die Partei ist bereits seit 2019 auf TikTok aktiv.
Ob der Kanzler seine Ziele mithilfe der Plattform erreichen wird, bleibt allerdings offen. Die TikTok-Nutzer fluten inzwischen seinen Account mit weitgehend spöttischen Fragen, die mit der Impfungskampagne wenig zu tun haben. „Auf welchem Level sind Sie schon in 'Candy Crush'?“, „Wann kommt ihr Rücktritt?“ und „Hast du schon ein Mewtwo?“ – diese Fragen wollen die Jugendlichen von Kurz beantwortet bekommen.
Auch die Frage „Wann bekomme ich die Staatsbürgerschaft?“ fiel laut der Zeitung recht häufig. In den Kommentaren kommt es ebenfalls zu offener Kritik und Bekundung von Abneigung: „Propaganda auch schon für die Kleinsten“ und „Digga, ich lösche gleich TikTok“.
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