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Iran verspricht „entschlossene“ Reaktion auf mögliche Provokation im Öltanker-Vorfall

Persischer Golf - SNA, 1920, 02.08.2021
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Iran hat jede Beteiligung am jüngsten Angriff auf das Tankschiff „Mercer Street” im Golf von Oman lautstark bestritten und erklärt, dass seine Reaktion auf eine mögliche Attacke seitens Israel „unverzüglich und entschlossen“ sein werde.
Tel Aviv hat Medienberichten zufolge die Zusage von Washington und London erhalten, eine entsprechende Antwort auf den Angriff, den sie dem Iran vorwerfen, vorzubereiten. Der israelische Ministerpräsident Naftali Bennet hat die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, „dem iranischen Regime klar zu machen, dass es einen schwerwiegenden Fehler begangen habe“.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Saeed Khatibzadeh, reagierte seinerseits auf Twitter: „Als Garant der Sicherheit am Persischen Golf verurteilt der Iran aufs Schärfste provokative und orchestrierte Erklärungen des Vereinigten Königreichs und der USA. Nachdem sie über wiederholte Terroranschläge auf iranische Schiffe geschwiegen haben, beschuldigen sie jetzt grundlos den Iran. Auf jedes Abenteuer gegen den Iran wird es eine unverzügliche und entschlossene Reaktion geben.“
Khatibzadeh betonte, dass der Iran ein Verteidiger und Unterstützer der Schifffahrtssicherheit im Golf und in allen internationalen Gewässern sei, und dass die Islamische Republik als das Land mit der längsten Seegrenze zum Golf immer dazu bereit sei, bei der Gewährleistung der Sicherheit mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten.
Der Außenministeriumsvertreter wies darauf hin, dass die USA und Großbritannien, falls sie jegliche Beweise über den Angriff auf die „Mercer Street“ haben sollten, diese Informationen unverzüglich bereitstellen müssten.
Iranische Frage vor der IAEA in Wien - SNA, 1920, 02.08.2021
US-Außenminister: Iran steht hinter Attacke auf Öltanker „Mercer Street”
Am vergangenen Donnerstag wurde der Öltanker „Mercer Street” mit einer Drohne angegriffen. Das Schiff ist im japanischen Besitz und wird von der britischen Firma Zodiac Maritime verwaltet, die dem israelischen Milliardär Ejal Ofer gehört. Dies war der Grund für die Vorwürfe gegen den Iran. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums wies die Anschuldigung als grundlos zurück.
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