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Nach Angriff auf Tanker „Mercer Street“: Iranischer Botschafter in britisches Außenamt einbestellt

© SNA / Alex Macnothon / Zur BilddatenbankBritisches Außenministerium in London
Britisches Außenministerium in London - SNA, 1920, 02.08.2021
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Der iranische Botschafter ist am Montag ins britische Außenministerium einbestellt worden, nachdem London und Washington Teheran eine Attacke gegen den Tanker „Mercer Street“ in der vergangenen Woche angelastet hatten. Das japanische Schiff wird von einer israelisch geführten Firma verwaltet.
„Der iranische Botschafter in Großbritannien ist heute ins Amt des Auswärtigen, des Commonwealth und der Entwicklung einbestellt worden. Das wurde als Antwort auf einen gesetzwidrigen Angriff auf ein Handelsschiff am 29. Juli vor Omans Küste getan, in dessen Folge ein britischer und ein rumänischer Staatsbürger getötet wurden“, hieß es beim britischen Außenministerium.
Laut der Behörde wurde der Botschafter des Irans, Mohsen Baharwand, vom stellvertretenden Außenminister für Nahost-Politik, James Cleverly, ins Ministerium geladen. Cleverly erklärte gegenüber dem iranischen Botschafter, dass Teheran „mit den Handlungen, die den internationalen Frieden und die Sicherheit bedrohen“, unverzüglich aufhören sollte. Der Vizeaußenminister betonte auch, dass Schiffen eine freie Fahrt in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht gewährt werden sollte.
Zuvor hatte der israelische Premierminister Naftali Bennett erklärt, dass der Iran hinter dem Angriff auf ein Schiff vor der Küste Omans stehe. Daraufhin sagte der amtliche Sprecher des iranischen Außenministeriums, Said Hatibzade (auch: Saeed Khatibzadeh), Teheran sei an dem Angriff auf das Schiff „Mercer Street“ nicht beteiligt gewesen.
Tankschiff (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.08.2021
Iran bestreitet Verwicklung in Angriff auf Tanker mit israelischem Besitzanteil
Der britische Außenminister Dominic Raab teilte am Sonntag mit, dass London zusammen mit internationalen Partnern darauf hinarbeite, dem Iran eine abgestimmte Antwort auf den Angriff auf den Tanker „Mercer Street“ zu geben. Seinen Worten zufolge habe der Iran „höchstwahrscheinlich“ den Tanker „Mercer Street“ unter Einsatz eines oder von mehreren unbemannten Fluggeräten attackiert.
Später sagte US-Außenminister Antony Blinken, dass die USA auf der Basis der vorliegenden Informationen überzeugt seien, dass der Iran hinter der jüngsten Attacke gegen den Tanker „Mercer Street“ stehe.
Wie das Betreiberunternehmen „Zodiac Maritime“ am vergangenen Freitag mitteilte, sei der japanische Tanker „Mercer Street“ einem mutmaßlichen Piratenangriff im Indischen Ozean ausgesetzt gewesen. Berichten zufolge seien zwei Crewmitglieder ums Leben gekommen.
Später habe die Besatzung das Schiff wieder unter ihre Kontrolle gebracht, und dieses habe sich in Begleitung der US-Navy in Bewegung gesetzt.
Die Associated Press unterstreicht, dass das unter liberianischer Flagge fahrende Schiff mit dem israelischen Milliardär Eyal Ofer verbunden sei, dem „Zodiac Group“ gehört. Im Zentralkommando der US-Seestreitkräfte (CENTCOM) wird die Meinung vertreten, dass das Schiff nach vorläufigen Angaben von einer Drohne angegriffen worden sei.
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