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„12.000 Tote“: Pfarrer verschickt Fake-News übers Impfen – Diözese sagt, er sei kein Gesundheitsamt

© AP Photo / Gert EggenbergerEin Friedhof in Preitenegg in Kärnten (Symbolbild)
Ein Friedhof in Preitenegg in Kärnten (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.08.2021
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Ein Pfarrvorsteher hat der 1000-Seelen-Gemeinde Preitenegg im Bundesland Kärnten ein offizielles Schreiben voller Fake News zukommen lassen. Die Diözese zuckt mit den Schultern und meint, Corona liege nicht in ihrem Zuständigkeitsbereich. Darüber berichten mehrere österreichische Medien am Sonntag.
„Ein Aufschrei müsste durch unser Volk gehen, das ganze Land erschüttern. Es reicht! Schluss jetzt! Das Maß ist voll!“, lautet demnach der Titel des Pfarrbriefs. Auf drei weiteren Seiten zitiert der verantwortliche Pfarrvorsteher, Eugeniusz Subocz, die Thesen aus dem Vortrag des Tamsweger Arztes Johann Wilde zum Thema Impfen, der angeblich auf einem Ärztekongress Mitte Juni gehalten wurde.
Fake News (Symbolbild) - SNA, 1920, 27.07.2021
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Insbesondere wird die nachweisliche Falschmeldung unter Verweis auf die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) angeführt, wonach „in nur sechs Monaten alleine 12.000 Impfgetötete und 800.000 Impfgeschädigte“ verzeichnet worden seien. Diese genauso wie ähnlich lautende Berichte, die sich auf angebliche EMA-Daten beziehen, kursieren laut dem „Kurier“ seit Beginn der Impfkampagne und wurden bereits mehrfach klargestellt. Laut einer Sprecherin der EMA kann sich die Behörde entsprechende Meldungen nur durch eine Falschinterpretation öffentlich zugänglicher Daten erklären.
„Jetzt machen sich die Impfverbrecher schon über unsere Kinder her, die weder selbst Corona-gefährdet sind, noch eine Gefahr für andere darstellen“, heißt es in dem Schreiben weiter. Im Herbst gehe es „richtig los. Man wird Euch vielleicht sogar das Erziehungsrecht über Eure Kinder entziehen, wenn ihr Euch weigert“, schrieb Subocz. Am Ende wandte er sich an die Leserschaft mit dem Appell: „Väter! Mütter! Tut Euch zusammen und tretet der impfwütigen Verbrecherbande und ihren Kollaborateuren geschlossen entgegen!“
„Will die Pharma-Industrie und ihre abhängige Wissenschaft neue embryonale Missbildungen sehen oder soll einfach durch Fehlgeburten und Unfruchtbarmachung der Genozid vorangetrieben werden?“, führt das Portal „heute.at“ ein weiteres Zitat aus dem Schreiben an.
Der Generalvikar der Diözese Gurk-Klagenfurt, Johann Sedlmaier, kommentierte den Beitrag folgenderweise: „Der Pfarrer ist nicht das Gesundheitsamt, für Corona sind Behörden und Ämter zuständig.“ Zu seiner Verteidigung meinte Subocz, er habe die Passagen aus dem „Neuen Groschenblatt“ abgeschrieben. „Ich zweifle Sinn und Zweck der Corona-Impfung an. Die Leute sollen wissen, dass es viele Meinungen gibt“, so der Pfarrvorsteher. Im nächsten Pfarrbrief wolle er eine andere Meinung vorlegen.
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