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Impfkampagne: Baerbock hält Benachteiligung von Ungeimpften für legitim

© REUTERS / CHRISTIAN MANGGrünen-Chefin und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock
Grünen-Chefin und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock - SNA, 1920, 01.08.2021
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Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat gegenüber dem „Tagesspiegel“ ihre Meinung zu Impfverweigerern geäußert und mehr Anstrengungen bei der Impfkampagne gefordert.
„Es kann ja nicht sein, dass die Freiheitsrechte aller eingeschränkt werden, weil sich ein Teil nicht impfen lassen will“, findet die Co-Vorsitzende der Grünen. Sie halte eine Benachteiligung von Ungeimpften für legitim, weil dies zur Erhöhung der Impfquote beitragen könnte. Ein ausreichendes Impfangebot sei dabei ausschlaggebend.
„Wenn alle ein Impfangebot bekommen haben, ist jedenfalls nicht auszuschließen, dass Geimpfte mehr Dinge tun können als die, die sich trotz der Möglichkeit nicht impfen lassen“, sagte Baerbock im Gespräch mit dem „Tagesspiegel“ am Samstagabend.
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Ihre Haltung zur Impfpflicht erläuterte die Grünen-Kanzlerkandidatin nicht, aber sie rief die Erwachsenen dazu auf, sich aus „Solidarität mit Kindern und chronisch Kranken“ impfen zu lassen. „Wir müssen jetzt, wo das Impftempo nachlässt, die Anstrengungen verstärken“, betonte sie. So muss man laut Baerbock Ungeimpfte „direkt ansprechen“ und „vor Ort von einer Impfung gegen das Coronavirus überzeugen“. Bund und Länder müssten aus ihrer Sicht mobile Impfteams „umgehend“ finanzieren.
„Mit mobilen Impfteams und Impfangeboten direkt in Stadtteilzentren und Hochschulen, auf Marktplätzen und vor Supermärkten erreichen wir unentschlossene Menschen am besten“, so Baerbock.
Zuvor hatte sich der Co-Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck, mit Impfappellen an Ungeimpfte gewandt. Er argumentierte, man habe in der ersten, zweiten und dritten Welle die Schulen geschlossen, um Erwachsene und Alte zu schützen, und rief zur Impfung aus Solidarität mit Kindern auf. Impfung sei „eine erprobte, sichere Sache“, erklärte Habeck. Wer aus Trägheit darauf verzichte, solle sich „endlich einen Tritt in den Hintern geben“, meint der Politiker.
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