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„Ein ganz besonderer Ort“: Laschet besucht Museum des Warschauer Aufstands und gedenkt der NS-Opfer

© REUTERS / THILO SCHMUELGENCDU-Chef Armin Laschet
CDU-Chef Armin Laschet - SNA, 1920, 01.08.2021
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Bei einem Besuch in Warschau am Sonntag, am 77. Jahrestag des Beginns des Warschauer Aufstands, hat der CDU/CSU-Kanzlerkandidat Armin Laschet der Opfer der nationalsozialistischen Besatzung in Polen gedacht.
„Das ist ein ganz besonderer Ort an einem ganz besonderen Tag, an dem man mit Entsetzen vor den Gräueltaten der Deutschen steht“, sagte Laschet. Er besuchte ein Museum, das der Erhebung gewidmet ist, und zündete eine Kerze an einer Wand mit den Namen gefallener Aufständischer an.
„Man kann nur aus der Geschichte lernen, um zu verhindern, dass so etwas je wieder passiert“, betonte der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Das Museum, das 2004 eröffnet wurde, sei ein „europäischer Ort der Erinnerungskultur“. Es ging auf eine Initiative des damaligen Warschauer Stadtpräsidenten und späteren polnischen Präsidenten Lech Kaczynski (1949-2010) zurück.
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Am 1. August 1944 hatte sich die Polnische Heimatarmee (Armia Krajowa) gegen die nationalsozialistischen Besatzer erhoben. Der Aufstand wurde binnen zwei Monaten niedergeschlagen, Warschau fast völlig zerstört. Laschet traf am Nachmittag mit Wanda Traczyk-Stawska, einer früheren polnischen Widerstandskämpferin, zusammen. Am Abend sollte er auf dem Friedhof für die Aufständischen einen Kranz niederlegen.
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