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Mindestens 18 Zivilisten sterben bei Terrorangriff in Niger

© AFP 2021 / Kola SulaimonNigerianische Polizei setzt Tränengas bei Zusammenstößen in Apo ein
Nigerianische Polizei setzt Tränengas bei Zusammenstößen in Apo ein - SNA, 1920, 30.07.2021
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Bei einem Überfall auf ein Dorf im Südwesten von Niger sind lokalen Medien zufolge mindestens 18 Menschen getötet und vier weitere verletzt worden.
Am Mittwochmorgen überfielen mutmaßliche Islamisten ein Dorf nahe der Stadt Tillaberi. Laut dem Portal „Actu Niger“ drangen die Täter auf Motorrädern in die Siedlung ein und griffen unbewaffnete Dorfbewohner an, die auf den Feldern arbeiteten. Die Menschen versuchten, sich gegen die Angreifer zu wehren, jedoch ohne Erfolg.
Dies ist bereits der zweite Angriff auf die zivile Bevölkerung in Niger an der Grenze zu Mali binnen kurzer Zeit. Bei den Tätern handelt es sich mutmaßlich um Mitglieder der Terrororganisation „Islamischer Staat in der Großsahara“*. Erst am Sonntag hatten Bewaffnete ein Dorf in der Gegend von Bani Bangou überfallen und 14 unbewaffnete Dorfbewohner getötet.
Islamistische Terroristen sind in der Sahelzone, zu der auch Niger gehört, besonders aktiv. Das Gebiet gilt als eines der gefährlichsten in Afrika. Die Bundeswehr versucht im Rahmen der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen (MINUSMA) in Nigers Nachbarland Mali den Frieden zu stabilisieren. Frankreich hat seinen militärischen Einsatz im Sahel kürzlich massiv zurückgefahren.
*Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten
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