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Quelle nicht benannt: Unions-Kanzlerkandidat Laschet gesteht Fehler in eigenem Buch

© REUTERS / THILO SCHMUELGENCDU-Chef Armin Laschet
CDU-Chef Armin Laschet - SNA, 1920, 30.07.2021
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Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) hat eine fehlende Quellenangabe in seinem Buch „Die Aufsteigerrepublik. Zuwanderung als Chance“ aus dem Jahr 2009 eingeräumt und sich dafür entschuldigt. Das teilte die Deutsche Presse-Agentur am Freitag mit.
„Mindestens ein Urheber des im Buch verwendeten Materials wird weder im Fließtext noch im Quellenverzeichnis genannt“, schrieb Laschet in einer Stellungnahme auf seinem Twitter-Account.
Zudem kündigte er an, die Publikation auf weitere Fehler prüfen zu lassen.
„Um zu klären, ob es weitere Fehler gibt, werde ich unverzüglich die Prüfung des Buchs veranlassen“, so Laschet.
Es gebe in dem Buch offenkundig Fehler, die er verantworte, erklärte Laschet.
„Dafür möchte ich ausdrücklich um Entschuldigung bitten, denn sorgfältiges Arbeiten beim Verfassen von Werken und die Achtung des Urheberrechts sind für mich auch eine Frage des Respekts vor anderen Autoren.“
Er habe das Werk als NRW-Integrationsminister verfasst, der Reinerlös sei an ein Integrationsprojekt gespendet worden.
Zuvor hatte Karsten Weitzenegger auf Twitter geschrieben, dass Plagiatsjäger Martin Heidingsfelder ihm mitgeteilt habe, dass Laschet in seinem Buch 2009 bei ihm abgeschrieben habe. Dabei begleitete Weitzenegger seinen Tweet mit einem Screenshot der passenden Textstelle. Der Text soll aus seiner wissenschaftlichen Veröffentlichung von 2008 stammen.
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