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„Sich Freundlichkeit sparen“ und vier weitere nichttriviale Tricks gegen Verspätungen

© CC0 / Pixabay / jeshootsWarten (Symbolbild)
Warten (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.07.2021
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Den Spruch „Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige“ kennt wohl jeder. Sich daran zu halten fällt aber manchen durchaus schwer. Zum Zuspätkommtag, der am 31. Juli begangen wird, präsentieren wir ein paar nichttriviale Tipps gegen Unpünktlichkeit.
Die 15-Minuten-Regel, um Zeitpuffer zu schaffen, indem man alle Uhren im Haus eine Viertelstunde vorstellt, ist längst bekannt. Sie funktioniert leider kaum, da man sowieso im Kopf hat, dass die Uhr hinterherhinkt. Auch der Tipp, Routineaktivitäten mitzurechnen, ist wenig sinnvoll. Denn unpünktliche Menschen neigen dazu, ihre Zeit falsch einzuschätzen. Es mag ihnen scheinen, dass sie nur fünf Minuten brauchen, um zu duschen, Zähne zu putzen und sich zu kämmen. Tatsächlich dauert das Ganze viel länger – alleine beim Duschen vergehen mindestens zehn Minuten.
Ziemlich gewöhnlich hört sich der Rat an, mehrere Uhren im Haus zu haben – und zwar in jedem Wohnraum, das Badezimmer inbegriffen. Sich nur auf die Uhr des Smartphones zu verlassen ist leider unzuverlässig. Schließlich können Sie während dem Zähneputzen nicht ständig nach dem Handy greifen. Das Problem bei Verspätungen ist meistens, dass Leute die Zeit aus den Augen und schließlich aus dem Sinn verlieren.
Wir haben jede Menge Tipps unterschiedlicher Experten-Portals durchgestöbert und einige nichttriviale Tricks aufgelistet, die beim Kampf gegen die Unpünktlichkeit behilflich sein können.

1. Sich Freundlichkeit sparen

Die Zeit, wenn Sie sich auf die Arbeit oder ein wichtiges Treffen vorbereiten, ist ungünstig für überschüssige Freundlichkeit gegenüber Ihrem Mitbewohner. Im Ernst. Sich eine Tasse Kaffee einschenken und Brötchen mit Schinken machen können sie selbst (wenn sie natürlich groß genug sind, diese Mitbewohner).

2. Pessimistisch denken

Wenn man sich sicher ist, dass alles, was am Tag bevorsteht, gut läuft, hält man sich zwar an die positive Denkweise. Ihr Bus kann aber ausfallen, Ihr Zug sich verspäten, Ihr Auto im Stau stecken – klar, alle Eventualitäten können nicht berücksichtigt werden. Der kluge Mann baut aber vor und kalkuliert je einige Minuten extra ein.
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3. Auf Wetten einlassen

In einer Metropole ist es ziemlich schwierig, sich wie ein König zu benehmen und seine Höflichkeit in Form von Pünktlichkeit gegenüber anderen zu bekunden. Im Freundeskreis kann aber Eure Majestät durch Wetten gerettet werden. So hab ich mit einer guten Bekannten vereinbart, dass der Zuspätkommling dem anderen einen Kaffee bezahlt. Ein paar Mal musste ich zum Portmonee greifen, ein paar Mal sie. Es funktioniert prima. Seitdem verspäten wir uns nicht mehr.

4. Karotten-Stick-Methode

Das Möhren- beziehungsweise Karotten-Stick-Prinzip wirkt ganz gut als Motivation im eigenen Kampf gegen die Unpünktlichkeit. Wenn Sie sich im Laufe des Tages kein einziges Mal verspätet haben, belohnen Sie sich mit etwas Leckerem. Ein Kinobesuch wäre auch möglich – das Belohnungssystem kann jeder nach seinem Geschmack aufbauen. Wenn aber etwas schiefgelaufen ist und Sie nicht rechtzeitig am Arbeitsplatz oder zum vereinbarten Treffen erschienen sind, wäre eine freiwillige Bestrafung an der Reihe. Dies könnte zum Beispiel ein Hausputz sein.

5. Faulpelz-Tag genießen

Wenn jemand durch die Arbeit stark überlastet ist und seinem Körper nicht rechtzeitig Ruhe gönnt, beginnt der Körper, sich zu wehren. Ein Workaholic verliert so viel Energie, dass das Gehirn einfach nicht mehr im Stande ist, alle wichtigen Einzelheiten bei der Arbeit im Visier zu haben. Er protestiert gegen noch eine Portion Erschöpfung wegen des Jobs und will gar nicht mehr dorthin. Nutzen Sie Ihr Wochenende und machen Sie etwas Schönes daraus, nämlich einen richtigen Faulpelz-Tag. Da können sich Gehirn und Körper richtig entspannen.

Deutsche Pünktlichkeit kein Klischee

Die überwiegende Mehrheit der Deutschen (84,4 Prozent) nimmt Termine und Verabredungen sehr ernst und erwartet dasselbe auch von Kollegen beziehungsweise Freunden, folgt aus einer repräsentativen Umfrage der „Apotheken Umschau“. 63,6 Prozent halten sich bei privaten Treffen an Zeitvorgaben und sind im Allgemeinen pünktlich, hieß es. Fast jeder Vierte (23,7 Prozent) erscheine sogar fast immer zu früh, um auf jeden Fall rechtzeitig da zu sein. Dabei finden 92,8 Prozent eine Verspätung in Ordnung, wenn diese rechtzeitig angekündigt wird.
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Typ A und Typ B

Eine Studie aus dem Jahr 2001 zeigte, dass Menschen tatsächlich unterschiedliche Wahrnehmungen von Zeit haben. Man gruppierte die Teilnehmer in die zwei Persönlichkeitstypen A und B. Die ersten waren zielorientiert, ehrgeizig und ungeduldig. Die zweiten waren eher ausgeglichen, kreativ und emotional. Sie wurden gebeten, zu bewerten, wann eine Minute abgelaufen war. Menschen vom Typ A zählten im Durchschnitt eine Minute in 58 Sekunden und Menschen vom Typ B in 77 Sekunden. Wie Sie sich vorstellen können, wird sich dieser kleine Unterschied im Tagesverlauf sehr stark auswirken.

Zuspätkommtag

Der Zuspätkommtag ist in Deutschland ein inoffizieller Aktionstag, der durch einen Blogger im Jahr 2006 initiiert wurde, schreibt das Portal „Kleiner Kalender“.
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