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Streit um Corona-Impfung: Aiwanger wehrt sich gegen Kritik von Söder

© AFP 2021 / PETER KNEFFELDer Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger
Der Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger - SNA, 1920, 30.07.2021
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Nach Söders Kritik an seinem Vize Hubert Aiwanger hat der Chef der Freien Wähler seine skeptische Einstellung zu Corona-Impfungen verteidigt und der CSU Wahlkampftaktik vorgeworfen.
„Die CSU hat offenbar Angst vor einem schlechten Bundestagsergebnis und greift deshalb ohne Not den eigenen Koalitionspartner an“, sagte Aiwanger der „Bild“-Zeitung.
„Ich wurde vor laufender Kamera zu meinem Impfstatus gefragt und vertrete die Meinung, dass Impfen ein wichtiger Baustein der Corona-Bekämpfung ist, aber trotzdem eine persönliche Entscheidung bleiben muss. Das hat nichts mit Schamanentum oder Querdenken zu tun, sondern ist ein persönliches Freiheitsrecht“, sagte der Politiker , der bislang auf eine Corona-Impfung verzichtet hat.
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (Archivbild) - SNA, 1920, 30.07.2021
Söder kritisiert seinen Vize Aiwanger wegen Impfablehnung
Zuvor hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder dem Magazin „Spiegel“ mit Blick auf Aiwanger gesagt: „Wer glaubt, sich bei rechten Gruppen und Querdenkern anbiedern zu können, verlässt die bürgerliche Mitte und nimmt am Ende selbst Schaden.“ Aiwanger hatte zuletzt von einer „Jagd“ auf Ungeimpfte in Deutschland gesprochen und auch vor einer „Apartheids-Debatte“ gewarnt, die von Impfgegnern losgetreten werden könnte, sollten Ungeimpfte weniger Rechte bekommen. Der bayerische Wirtschaftsminister kandidiert für den Bundestag und hofft, mit seiner Partei die Fünf-Prozent-Hürde zu durchbrechen.
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