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Polizei NRW sucht alte Hasen für kalte Fälle

© CC0 / planet_fox / PixabayEinsatz der deutschen Polizei (Symbolbild)
Einsatz der deutschen Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.07.2021
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1160 ungelöste Tötungsdelikte – sogenannte Cold Cases – haben sich bei der nordrhein-westfälischen Polizei seit 1970 angehäuft. Pensionierte Polizei- und Justizbeamte sollen helfen, diese Fälle zu erfassen und aufzudecken. Einige Ruheständler sind bereits in der engeren Auswahl.
Die Polizei Nordrhein-Westfalen will bei der Aufklärung von Tötungsdelikten, die seit langer Zeit nicht gelöst werden können, neue Wege gehen. Um die sogenannten Cold Cases neu aufzurollen, werde das Land 28 pensionierte Alt-Ermittler einstellen, kündigte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) laut DPA am Freitag in Düsseldorf an.
„Wir suchen Leute mit einer immer noch guten Spürnase, die Lust haben, jeden Stein noch mal umzudrehen, um die Täter zu kriegen“, so der Minister. Fünf seien schon in der Auswahl.
Das zunächst auf ein Jahr ausgelegte Projekt sei einmalig im deutschsprachigen Raum, sagte der Direktor des Landeskriminalamts (LKA), Ingo Wünsch. Dabei sollen unter anderem neue Ermittlungsansätze identifiziert werden, die sich auch aus moderner Kriminaltechnik ergeben könnten.
Polizei in Deutschland  - SNA, 1920, 28.07.2021
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Darüber hinaus würden die pensionierten Mordermittler dazu eingesetzt, alle seit 1970 ungelösten Tötungsdelikte – es sind inzwischen 1160 – in digitalisierter Form in die „Cold-Case-Datenbank“ des LKA einzuspeisen. Diese war 2017 aufgebaut worden und ist nach Angaben des Innenministers in ihrer Systematik bundesweit einzigartig.
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