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Scholz verteidigt Ausweitung von Testpflicht, Rio impft Bewohner von Armenviertel für Studie

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 30.07.2021
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Scholz verteidigt Testpflicht-Ausweitung; Inzidenzwert nicht entscheidend für Corona-Politik so Dobrindt; Rio impft Armenviertel für Studie; Nato startet Training für afghanische Spezialkräfte in Türkei; Mehr illegale Migranten aus Algerien
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

Scholz verteidigt Ausweitung von Testpflicht

Vizekanzler Olaf Scholz hat die geplante Einführung von breiteren Testpflichten für nach Deutschland Einreisende verteidigt. „Es geht darum, die Gesundheit der Bürger in diesem Land zu schützen“, sagte der SPD-Kanzlerkandidat in der ARD. Auf breitere Testpflichten müssen sich nach einem Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums vor allem Nicht-Geimpfte einstellen. Angestrebt werden ein Beschluss des Kabinetts im Umlaufverfahren schon heute und das Inkrafttreten der Neuregelungen an diesem Sonntag.

Inzidenzwert nicht entscheidend für Corona-Politik, sagt Dobrindt

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat sich dafür ausgesprochen, die Pandemie nicht mehr hauptsächlich an der Sieben-Tage-Inzidenz zu bewerten. Der Inzidenzwert in seiner singulären Betrachtung habe sich überholt. Er könne als Frühwarnsystem dienen, aber nicht mehr automatisch zu Beschränkungen führen, sagte Dobrindt gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“. Laut Dobrindt brauche es wegen des bereits teilweise bestehenden Impfschutzes stattdessen eine Kombination aus Inzidenz, Fortschritt der Impfkampagne und der Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern.

Rio impft Bewohner von Armenviertel für Corona-Studie

In einem Modellprojekt sollen Tausende Bewohner eines Armenviertels in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro gegen das Coronavirus immunisiert werden. Bei dem Feldversuch soll die Wirksamkeit des Präparats von Astrazeneca unter besonderer Berücksichtigung der Lebensbedingungen in dem Armenviertel Maré und neuer Covid-19-Varianten studiert werden, hieß es zum Auftakt der Kampagne in einer Mitteilung der Stadtverwaltung Rios. Das Armenviertel Maré ist mit rund 130.000 Bewohnern einer der größten Favela-Komplexe Rio de Janeiros. Bis Sonntag sollen mehr als 30.000 Bewohner im Alter von 18 bis 33 Jahren geimpft werden. Sie werden dann über sechs Monate lang begleitet.

Viel mehr illegale Migranten aus Algerien

Immer mehr Menschen aus Algerien kommen illegal nach Deutschland und Europa. In den ersten fünf Monaten des Jahres griff die Bundespolizei 499 Algerier auf, die unerlaubt eingereist waren, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Das seien 176 mehr als im Vorjahreszeitraum, ein Anstieg um 54,5 Prozent. Algerien rückt damit auf der Skala der Hauptherkunftsländer der Migranten von Platz zehn auf sechs. Nach Ansicht von Experten dürfte die Dunkelziffer deutlich höher sein. Laut spanischen Medien kommen jede Woche dutzende Boote mit illegalen Migranten aus Algerien an der spanischen Küste an.
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