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Nach Niederlage gegen Russen: US-Starschwimmer Murphy zweifelt an Sauberkeit des Olympia-Siegers

© SNA / Grigori Sysojew / Zur BilddatenbankRyan Murphy, Jewgeni Rylow und Luke Greenbank (von links nach rechts)
Ryan Murphy, Jewgeni Rylow und Luke Greenbank (von links nach rechts) - SNA, 1920, 30.07.2021
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Ryan Murphy ist als König des Rückenschwimmens nach Tokio gekommen. Doch nach seiner Niederlage im Finale über 200 Meter Rücken erhob der US-Schwimmer Dopingvorwürfe gegen den Doppel-Olympiasieger Jewgeni Rylow.
„Ich bin in einem Rennen, das wahrscheinlich nicht sauber ist“, zitiert die Zeitung „The Independet“ den Silbenmedaillengewinner Murphy.
Auf die Frage, ob das Finale fair gewesen sei, antwortete Murphy laut der „Washington Post“: „Ich denke, das Frustrierende ist, dass man diese Frage nicht mit 100-prozentiger Sicherheit beantworten kann“. Er habe etwa 15 Gedanken dazu, 13 davon würden ihn in große Schwierigkeiten bringen. Er sagte auch, dass die Beteiligung an solch einem Rennen eine große mentale Belastung für ihn sei.
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Rylow, wie auch andere russischen Sportler, trat in Tokio wegen der Sperre durch die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA für das Russische Olympische Komitee (ROC) an. Beim Rennen am Freitag berührte er die Wand mit 0,88 Sekunden Vorsprung vor Murphy, der 2016 in Rio die Goldmedaille geholt hatte. Es war das zweite Mal, dass Rylow Murphy um die Goldmedaille geschlagen hatte – zuvor hatte er über 100 Meter triumphiert, Murphy holte Bronze hinter einem anderen Russen, nämlich Kliment Kolesnikow.
Rylow äußerte sich später zu den Vorwürfen wie folgt: „Ich war schon immer für fairen Sport, unterziehe mich immer Dopingkontrollen (…) Ich habe mein ganzes Leben dem Sport gewidmet und ich würde mir nicht verzeihen, wenn ich etwas eingenommen hätte“. Dabei betonte er, dass Murphy ihm persönlich keine Doping-Vorwürfe ausgesprochen habe.
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