Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Explosion in Leverkusen: Keine Rückstände von Dioxin in Rußpartikeln festgestellt

© REUTERS / INSTAGRAM/ROGERBAKOWSKYExplosion in Chempark, Leverkusen
Explosion in Chempark, Leverkusen - SNA, 1920, 30.07.2021
Abonnieren
Auf dem Gelände der Entsorgungsfirma Currenta im Chempark Leverkusen, Stadtteil Wiesdorf, ist es am Dienstag zu einer schweren Explosion gekommen. Drei Tage später ist das Ergebnis einer Analyse der freigesetzten Schadstoffe veröffentlicht worden.
Die Untersuchungen der Ruß- und Staubrückstände, die nach dem Brand in der Müllverbrennung des Chemieparks Leverkusen in den umliegenden Wohngebieten niedergingen, haben nach Angaben des Landesumweltamtes nur eine geringe Schadstoffbelastung ergeben.
Es seien keine Rückstände von Dioxin und dioxinähnlichen Stoffen in den Rußpartikeln festgestellt worden, teilte das Landesamt am Freitag mit. Bei den Polychlorierten Biphenylen (PCB) und den Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) seien sehr geringe Werte gemessen worden, die die Bewertungsgrenzen unterschritten.
Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass die am Brandereignis beteiligten Stoffe nur ein geringes Dioxin-Bildungspotential gehabt hätten. Die Ermittlungen, welche weiteren Stoffe bei dem Unfall beteiligt waren, dauerten noch an. Daher sei noch unklar, ob weitere, bisher unbekannte Stoffe in die nähere Umgebung der Brandstelle eingetragen worden seien.
Die Stadt Leverkusen rief daraufhin ihre Bürger auf, kein Obst oder Gemüse aus dem eigenen Garten zu essen, wenn sich darauf Rußpartikel von dem Brand befinden. Bei der Explosion starben fünf Mitarbeiter des Chemieparks, zwei werden noch vermisst.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала