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Zwischenfall an Golf von Guinea: Sechs französische Soldaten festgesetzt

© REUTERS / SARAH MEYSSONNIERFranzösische Soldaten (Archivbild)
Französische Soldaten (Archivbild) - SNA, 1920, 29.07.2021
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Am Flughafen Bata in Äquatorialguinea werden sechs französische Soldaten festgehalten, nachdem sie mit ihrem Hubschrauber dort zur Nachbetankung gelandet sind.
Nach Angaben eines Sprechers der französischen Armee landeten die Soldaten am gestrigen Mittwoch um 14:15 Uhr Ortszeit in Bata, um ihren Hubschrauber aufzutanken. „Danach kam eine Kette bürokratischer Hindernisse in Gang“, sagte der Sprecher laut der Nachrichtenagentur AFP. „Sie halten den Hubschrauber und die Besatzung fest.“ Aber der Vorfall sei nicht überraschend. „Wir sind am Verhandeln.“
Bei dem Hubschrauber handelt es sich nach Angaben des Armeesprechers um eine unbewaffnete Allzweckmaschine vom Typ „Fennec“. Der Helikopter wird für leichte Logistik- und Verbindungsaufgaben zwischen der Stadt Douala in Kamerun und Libreville, der Hauptstadt von Gabun, eingesetzt, wo französische Einheiten stationiert sind.
Laut dem TV-Sender TVGE wirft die Regierung in Äquatorialguinea den Franzosen vor, ohne Genehmigung in den Luftraum des Landes eingeflogen zu sein und somit die Grenze Äquatorialguineas verletzt zu haben.
Der französische Hubschrauberpilot erklärt TVGE zufolge jedoch, über alle erforderlichen Genehmigungen verfügt zu haben. Es komme aber häufig zu Koordinierungsproblemen mit dem Flughafen und dem Fluglotsen. Gerüchte über eine mögliche Beteiligung der Hubschrauberbesatzung an Spionage dementierte der Sprecher der französischen Armee.
Der Vorfall ereignete sich einen Tag nach dem Fällen eines wichtigen Urteils gegen Teodoro Obiang Nguema Mangue, den Vize-Präsidenten und Sohn des Präsidenten Äquatorialguineas, durch ein Gericht in Paris.
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Afrika und Europa: „Kampf“ um den Kontinent oder doch „strategisches Bündnis“ mit China?
Mit diesem Urteil bestätigten die französischen Richter ein Urteil gegen Teodoro Obiang vom Februar 2020. Damals war der Politiker wegen unerlaubten Vermögens in Frankreich zu einer Geldstrafe von 30 Millionen Euro und einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Die Haftstrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.
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