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Tunesischer Premierminister soll vor Rücktritt geschlagen worden sein – Medien

© REUTERS / Zoubeir SouissiTunesischer Ministerpräsident Hichem Mechichi
Tunesischer Ministerpräsident Hichem Mechichi - SNA, 1920, 29.07.2021
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Der ehemalige tunesische Ministerpräsident Hichem Mechichi soll seinen Posten verlassen haben, nachdem er im Präsidentenpalast körperlich angegriffen worden war. Darüber berichtet die Londoner Nachrichtenagentur The Middle East Eye unter Berufung auf vertraute Quellen.
Laut dem Portal wurde Mechichi in die Residenz von Präsident Kaïs Saïed vorgeladen, wo das Staatsoberhaupt forderte, dass er seinen Posten freiwillig aufgibt. Nachdem er sich angeblich geweigert hatte, zurückzutreten, sollen ihn Unbekannte geschlagen und ihm schwere Verletzungen zugefügt haben. Schließlich wurde er den Angaben zufolge dazu gebracht, zu tun, was Saïed verlangte.
In einer offiziellen Erklärung verkündete Mechichi, das Staatssystem nicht untergraben zu wollen. Er sei bereit, seine Befugnisse auf den nächsten vom Staatsoberhaupt ernannten Ministerpräsidenten zu übertragen und wünsche seinem Nachfolger viel Erfolg.
Polizei in Tunesien - SNA, 1920, 29.07.2021
Tunesischer Präsident will Korruption im Land an der Wurzel packen
Am 26. Juli entließ Saïed die Regierung, stellte die Arbeit des Parlaments ein, entzog den Parlamentariern die Immunität und verbot dem Parlamentspräsidenten, das Land zu verlassen. Die Entscheidung war vor dem Hintergrund regierungsfeindlicher Unruhen und massiver Antikorruptionsaktionen im Land getroffen worden.
Zudem sind in Tunesien die Grenzkontrollen verschärft worden. An den Eingängen des Flughafens Tunis-Karthago sind von nun an ständig Sicherheitskräfte präsent. Sie führen ein gründliches Screening aller Ausreiseversuche durch, um die Flucht von Parteiführern, Politikern und Parlamentariern zu verhindern.
Der amtierende Präsident, Kaïs Saïed, bestreitet jedoch, dass die kürzlichen Demonstrationen als Staatsstreich bezeichnet werden könnten.
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