Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Russland ruft USA und Ukraine zu Annahme von UN-Resolution gegen Glorifizierung des Nazismus auf

© SNA / Pressedienst des ukainischen Staatschefs UN-Generalversammlung (Archiv-, Symbolbild)
UN-Generalversammlung (Archiv-, Symbolbild) - SNA, 1920, 29.07.2021
Abonnieren
Russland hat die USA und die Ukraine dazu aufgerufen, für die UN-Resolution zur Bekämpfung der Glorifizierung des Nazismus zu stimmen. Im vergangenen Jahr lehnten beiden Länder diese Initiative als einzige UN-Mitglieder ab. Das geht aus einer Mitteilung der Russischen Botschaft in Washington hervor.
Russland legt jedes Jahr das entsprechende Dokument vor. Im Dezember 2020 hatte die überwiegende Mehrheit für die Resolution gestimmt, nur die USA und die Ukraine votierten dagegen.
„Russland verurteilt jede Form von Rassendiskriminierung. Jährlich unterbreiten wir die Resolution zur ‚Bekämpfung der Glorifizierung des Nazismus und Neonazismus‘ in der UN-Generalversammlung. Nur die USA und die Ukraine widersetzen sich dieser. Wir hoffen, dass sie ihre Position überdenken“, heißt es auf der Twitter-Seite der Russischen Botschaft.
Die Resolution legt den Ländern ans Herz, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, „darunter auch im legislativen und im Bildungsbereich, im Einklang mit ihren internationalen Menschenrechtsverpflichtungen, um eine Revision der Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges und die Leugnung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie der Kriegsverbrechen, die im Laufe des Zweiten Weltkrieges begangen wurden, zu verhindern.“
Die Verfasser des Dokuments verurteilen jegliche Vorfälle aufs Schärfste, die mit der Glorifizierung und Propaganda des Nationalsozialismus zusammenhängen, insbesondere das Anbringen von Graffiti sowie Zeichnungen mit pronazistischen Inhalten, unter anderem auf Gedenkstätten für die Opfer des Zweiten Weltkriegs.
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)  - SNA, 1920, 22.07.2021
Russland reicht erstmals Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein
Die Resolution fordert die Staaten auch nachdrücklich auf, alle Formen der Rassendiskriminierung mit allen Mitteln durch das Gesetz auszumerzen, soweit dies die Umstände erfordern.
Darüber hinaus verurteilt das Dokument die Verwendung von Bildungsmaterialien sowie Rhetorik im Bildungsprozess, welche Rassismus, Diskriminierung, Hass und Gewalt aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit, Nationalität, Religion oder Weltanschauung propagieren.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала