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Nato startet Ausbildung afghanischer Spezialkräfte im Ausland

© REUTERS / OMAR SOBHANIAfghanische Verteidigungskräfte am ehemaligen US-Stützpunkt Bagram
Afghanische Verteidigungskräfte am ehemaligen US-Stützpunkt Bagram - SNA, 1920, 29.07.2021
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Nach dem Ende ihres Ausbildungseinsatzes in Afghanistan hat die Nato das erste Trainingsprogramm für afghanische Soldaten im Ausland gestartet. Am Mittwoch wurden erste afghanische Spezialkräfte für einen Lehrgang in die Türkei gebracht, wie die DPA aus Ankara berichtet. Regelmäßige Ausbildungsangebote außerhalb Afghanistans sollen folgen.
„Neben der fortgesetzten Finanzierung und diplomatischen Präsenz umfasst die weitere Unterstützung Afghanistans durch die Nato auch die Ausbildung afghanischer Spezialkräfte außerhalb des Landes“, sagte ein Nato-Sprecher in Brüssel im Gespräch mit der DPA.
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Afghanistan
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Er bestätigte, dass die Ausbildung begonnen habe, wollte sich aber aus Sicherheitsgründen nicht zum Ort und zu Details äußern. Die Staats- und Regierungschefs der Nato hatten bei ihrem Gipfeltreffen im Juni Afghanistan zugesichert, auch noch nach der Beendigung des Militäreinsatzes Hilfe zu leisten.
„Wir bekräftigen unsere Entschlossenheit, weiterhin an der Seite Afghanistans, seiner Bevölkerung und seiner Institutionen zu stehen, um die Sicherheit zu fördern und die hart errungenen Fortschritte der letzten zwanzig Jahre zu wahren“, hieß es in der Abschlusserklärung.
Die Nato hatte im April das Ende ihres fast seit 20 Jahren andauernden Militäreinsatzes in Afghanistan beschlossen. Die USA als größter Truppensteller wollen bis Ende August das Land verlassen. Deutschland stellte mit 1100 Soldaten nach den USA das zweitgrößte Kontingent in der etwa 10.000 Soldaten starken Nato-Truppe. Von 2001 bis 2020 hat der Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan nach Angaben des Auswärtigen Amts mehr als zwölf Milliarden Euro gekostet.
Seit Beginn des internationalen Truppenabzugs im Mai hat sich die Sicherheitslage deutlich verschlechtert: Die militant-islamistischen Taliban* haben in mehreren Offensiven weite Gebiete überrannt. International wächst die Sorge, dass die Islamisten mittelfristig komplett die Macht im Land übernehmen könnten.
*unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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