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Google und Facebook führen Impfpflicht für Mitarbeiter in USA ein

© AP Photo / Noah BergerFacebook (Symbolbild)
Facebook (Symbolbild) - SNA, 1920, 29.07.2021
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Die Internetriesen Google und Facebook haben angeordnet, dass sich ihre Mitarbeiter in den USA vor der Rückkehr in die Büros gegen das Coronavirus impfen lassen müssen. Das folgt aus den entsprechenden Mitteilungen der Unternehmen am Mittwoch (Ortszeit).
„Wir werden diese Regelung in den kommenden Wochen in den Vereinigten Staaten einführen und in den kommenden Monaten auf andere Regionen ausweiten“, erklärte Google-Chef Sundar Pichai in einem Blog-Eintrag.
Außerhalb der USA würden die Corona-Regelungen an die Verfügbarkeit der Impfstoffe angepasst. Wie Pichai weiter betonte, hat Google die geplante größere Rückkehr in die Büros bis 18. Oktober verlegt. Dies sei auf den jüngsten Anstieg der Corona-Neuinfektionen in den USA wegen der Delta-Variante zurückzuführen.
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Im März 2020 hatte Google laut seinem Chef beschlossen, alle Mitarbeiter ins Home-Office zu schicken, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen.
Die Personalchefin von Facebook, Lori Goler, erklärte dagegen, dass die Umsetzung der Impfpflicht für Mitarbeiter in den US-Büros von den „örtlichen Bedingungen und Vorschriften“ abhängig sein werde.
Es werde auch eine Herangehensweise an jene geben, denen aus medizinischen oder anderen Gründen Impfstoffe nicht verabreicht werden könnten.
Das Unternehmen prüft zudem, wie mit Standorten außerhalb der USA umgegangen werden soll, hieß es. Facebook plant, seine Büros im September mit einer Kapazität von 50 Prozent wiederzueröffnen.

Erste Impfpflicht in den USA

Am Montag hatte das Veteranenministerium der Vereinigten Staaten erklärt, dass sich die medizinischen Mitarbeiter der Krankenhäuser für die früheren Militärangehörigen nun gegen das Coronavirus impfen lassen müssten. Ärzte, Zahnärzte, Krankenschwestern und andere medizinische Angestellte haben acht Wochen Zeit, sich die Spritzen geben zu lassen.
Bei der Anordnung handelte es sich um die erste Impfpflicht einer größeren Bundesbehörde. Die Ministerien und Behörden des Bundes beschäftigten dem wissenschaftlichen Dienst des Kongresses zufolge 2020 knapp 2,2 Millionen zivile Mitarbeiter.
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Auch in der Metropole New York und dem bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat Kalifornien müssen sich städtische beziehungsweise staatliche Angestellte künftig gegen Covid-19 immunisieren lassen. Nicht vakzinierte Mitarbeiter müssen sich regelmäßig auf eine Corona-Infektion testen lassen.
US-Präsident Joe Biden hatte sich jedoch gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Die Impfkampagne in den USA gerät inzwischen jedoch ins Stocken – und das trotz einer Fülle an Vakzinen und vielen Anreizen.

Corona-Stand in den USA

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionsfälle liegt in den Vereinigten Staaten nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität (Stand: 29. Juli, 10.21 Uhr) bei insgesamt 34.672.822. Insgesamt sind bislang 611.801 Menschen mit oder an dem Virus gestorben.
In den USA sind bislang rund 330 Millionen Menschen bzw. 49 Prozent der Bevölkerung geimpft.
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