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Elfjähriger Palästinenser im Westjordanland getötet – Israels Armee leitet Untersuchung ein

© AP Photo / Majdi MohammedIsraelische Soldaten (Archivfoto)
Israelische Soldaten (Archivfoto) - SNA, 1920, 29.07.2021
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Nach dem Tod eines palästinensischen Jungen vermutlich durch Schüsse israelischer Soldaten hat Israels Armee eine Untersuchung begonnen. Der Elfjährige war laut Medien tödlich verletzt worden, als er im Auto seines Vaters im südlichen Westjordanland saß. Soldaten hatten nach eigenen Angaben auf die Reifen geschossen.
„Wir untersuchen die Vorwürfe, dass ein jugendlicher Palästinenser durch die Schüsse getötet wurde“, teilte die israelische Armee am späten Mittwochabend laut DPA mit. „Der Vorfall wird durch ranghohe Kommandeure geprüft.“ Auch die Militärpolizei sei an der Untersuchung beteiligt.
Nach Darstellung des Militärs hatten Soldaten in der Nähe eines Stützpunktes bei Hebron „verdächtigte Aktivität“ beobachtet. Einige Männer seien aus einem Auto ausgestiegen und hätten im Boden gegraben. Bei einer Untersuchung hätten die Soldaten dort zwei Säcke gefunden. In einem sei die Leiche eines neugeborenen Babys gewesen.
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Kurz darauf hätten die Soldaten ein heranfahrendes Fahrzeug gesichtet und seien davon ausgegangen, es handele sich um dasselbe Auto wie zuvor. Der Fahrer habe trotz Rufen und Warnschüssen in die Luft nicht angehalten. Daraufhin hätten die Soldaten auf die Reifen geschossen.

Nach palästinensischen Medienberichten hatten Anwohner ein Neugeborenes auf einem Friedhof bei Hebron beigesetzt. Nach der Ausgrabung durch die Soldaten seien sie von den Behörden informiert worden, dass sie zurückkommen und das Kind erneut begraben sollten. Der Junge sei verletzt worden, als er im Auto seines Vaters saß. Das palästinensische Gesundheitsministerium teilte mit, er sei später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen.
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