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Besuch in Hanoi: US-Verteidigungsminister verspricht Vietnam Sicherheitshilfe

© AP Photo / Nguyen Trong Duc/VNA via APUS-Verteidigungsminister Lloyd Austin (r.) besucht Vietnam
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin (r.) besucht Vietnam - SNA, 1920, 29.07.2021
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US-Verteidigungsminister Lloyd Austin besucht als erstes hochrangiges Mitglied der Administration von US-Präsident Joe Biden Vietnam. Am Donnerstag traf er in der Hauptstadt Hanoi seinen Amtskollegen Phan Van Giang und stellte dem südostasiatischen Land US-Hilfe bei der Verbesserung der Sicherheit auf See in Aussicht.
Die USA würden Vietnam helfen, seine maritime Sicherheitskapazität zu verbessern, sagte Austin laut DPA. Bei dem Treffen ging es auch um die Räumung von Landminen und die Folgen des giftigen Entlaubungsmittels Agent Orange, das die Vereinigten Staaten im Vietnamkrieg (1955 bis 1975) großflächig versprüht hatten.
Wie die DPA unter Berufung auf Südostasien-Experten berichtet, diente das Treffen zur Stärkung der militärischen Zusammenarbeit beider Länder, um dem Einfluss Chinas in der Region entgegenzuwirken.
Kampfjet vom Typ F-22 (Archivbild) - SNA, 1920, 26.07.2021
Deutliches Zeichen an China: USA entsenden Großverband von F-22-Kampfjets in den Pazifik
Demnach sehen die USA Vietnam als wichtigen Partner an, um Chinas zunehmendem strategischen Einfluss in Südostasien entgegenzuwirken. Die Volksrepublik beansprucht praktisch das gesamte Südchinesische Meer für sich und liegt damit seit Jahren mit Anrainern wie den Philippinen, Vietnam, Malaysia, Brunei und Taiwan im Streit.
„Vietnam seinerseits sieht die USA als wichtigen Partner im Umgang mit Chinas maritimer Expansion im Südchinesischen Meer an“, sagte Le Hong Hiep vom ISEAS-Yusof Ishak-Institut in Singapur.
Zuvor hatte der US-Verteidigungsminister bereits Singapur besucht. Aus Vietnam soll er sich auf die Philippinen begeben.
In dieser Woche wurde bekannt, dass die Vereinigten Staaten 25 Kampfjets vom Typ F-22 zu einem Manöver in den Westpazifik schicken. Analysten sprachen von einem deutliches Zeichen an China inmitten von Spannungen in der Region. Die Regierung in Peking ihrerseits wirft Washington vor, China als Feindbild zu benutzen, um von eigenen Problemen abzulenken.
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