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Menschen in „ihrer Not nicht alleine lassen“ – Bayern will Äthiopien 675.000 Euro spenden

© AP Photo / Ben CurtisFrauen, die von den Kämpfen in der Region Tigray geflohen sind, rösten Kaffeebohnen
Frauen, die von den Kämpfen in der  Region Tigray geflohen sind, rösten Kaffeebohnen - SNA, 1920, 29.07.2021
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Die bayerische Ministerin für Europaangelegenheiten und Internationales Melanie Huml plant, mithilfe der evangelischen Stiftung „Brot für die Welt“ den Menschen in der äthiopischen Krisenregion Tigray mit 675.000 Euro unter die Arme zu greifen.
Wie der Pressedienst der bayerischen Staatsregierung mitteilte, übergab Huml den Förderbescheid in Höhe von 675.000 Euro in der Bayerischen Staatskanzlei an den Aufsichtsrat der evangelischen Organisation für Demokratie und Entwicklung „Brot für die Welt“ und an die ehemalige evangelische Regionalbischöfin Susanna Breit-Kesler. Das Projekt soll der Bevölkerung in Tigray zugutekommen, die unter der anhaltenden Krisensituation im afrikanischen Staat leidet.
„Unsere Hilfe ist Ausdruck christlicher Nächstenliebe und ein Akt der Humanität. Wir wollen die Menschen vor Ort in ihrer Not nicht alleine lassen“, erklärte Huml.
Die Aktion „Brot für die Welt“ zielt darauf ab, Gesundheitsbedingungen und Ernährung von mehr als 95.000 vom Konflikt betroffenen Menschen zu verbessern. Insbesondere sollten Kinder und Frauen mit Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneprodukten versorgt werden. Um die Wasserversorgung in der Region sicherzustellen, müssen 30 Brunnen repariert und Wasserträger organisiert werden, um mehr als 26.000 Menschen mit Wasser zu versorgen. Um die Ernährungssituation in der Region langfristig zu verbessern müssen Saatgut, Nutztiere, landwirtschaftliche Maschinen und Tierfutter gekauft werden.
„Ich hoffe, dass unsere Initiative einen Beitrag leisten kann, das Ausmaß der Not, die humanitäre Katastrophe und das Leid der Menschen zu lindern“, kommentierte Huml.
„Brot für die Welt“ strebt danach, vor Ort Schulungen zu sexueller Gewalt, Trauma- und Verletzungsbehandlungen durchzuführen, um den psychischen Folgen der Konflikte entgegenwirken zu können. Insgesamt werden bis zu 3500 Menschen unterstützt.
Im Jahr 2019 feierte die Aktion „Brot für die Welt“ ihr 60-jähriges Jubiläum. Zum ersten Mal waren deutschlandweit Spenden für die Aktion „Brot für die Welt“ in der Adventszeit 1959 gesammelt worden. Seitdem setzt sich das evangelische Hilfswerk in unzähligen Projekten für die Überwindung von Ungerechtigkeit, Hunger und Armut in der Welt ein.
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