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Afghanistan
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US-Außenminister warnt Taliban vor gewaltsamer Übernahme von Afghanistan

© AP Photo / Rahmat GulSoldaten der afghanischen Nationalarmee (ANA) stehen am Samstag, 17. April 2021, an einem Kontrollpunkt am Stadtrand von Kabul.
Soldaten der afghanischen Nationalarmee (ANA) stehen am Samstag, 17. April 2021, an einem Kontrollpunkt am Stadtrand von Kabul. - SNA, 1920, 28.07.2021
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US-Außenminister Antony Blinken hat die militant-islamistische Bewegung Taliban* davor gewarnt, Afghanistan mit Gewalt zu übernehmen und die Rechte seiner Bevölkerung zu missbrauchen.
Die Ziele der Islamisten wie internationale Anerkennung und Unterstützung könnten so nicht erreicht werden, sagte er nach einem Treffen mit dem indischen Außenminister Subrahmanyam Jaishankar in Indiens Hauptstadt Neu Delhi am Mittwoch.
„Es gibt nur einen Weg, und der ist am Verhandlungstisch, um die Konflikte friedlich zu lösen und ein Afghanistan entstehen zu lassen, das wirklich auf inklusive Art regiert wird und sein ganzes Volk repräsentiert“, zitiert Blinken die indisch-englischsprachige Tageszeitung „The Economic Times“. Dabei fügte er hinzu, dass die USA nach wie vor stark in Afghanistan engagiert blieben, um die Regierung zu unterstützen.
„Ein Afghanistan, das die Rechte seines Volkes nicht respektiert, ein Afghanistan, das Gräueltaten gegen sein eigenes Volk begeht, würde zu einem Paria-Staat werden“, sagte Blinken gegenüber Reportern in Indien.
Die USA ziehen nach 20 Jahren Militärpräsenz ihre Soldaten aus Afghanistan ab. Seit der entsprechenden Ankündigung von Joe Biden begannen die Taliban zunehmend Territorien einzunehmen. Mehr als 95 Prozent der US-Truppen haben das Land bereits verlassen. Schluss mit dem US-Einsatz sollte ursprünglich am 11. September sein, doch laut Biden endet die Mission etwas früher, nämlich am 31. August.
Menschen auf einer Straße in Kabul - SNA, 1920, 26.07.2021
Afghanistan
Zahl der zivilen Opfer beispiellos hoch – UN-Bericht zu Afghanistan
Derzeit gelten Sanktionen der Vereinten Nationen gegen die Taliban, die das Einfrieren von Vermögenswerten, Reiseverbote sowie ein Waffenembargo umfassen. Auch die USA haben Sanktionen gegen die Islamisten verhängt.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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