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Unwetter-Katastrophe in Deutschland: Verkehrsbetriebe rechnen mit 1,5 Milliarden Euro Schaden

© AP Photo / Frank JordansUnwetter-Katastrophe in Deutschland
Unwetter-Katastrophe in Deutschland - SNA, 1920, 28.07.2021
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Durch die jüngste Hochwasserkatastrophe in Deutschland haben Verkehrsbetriebe erhebliche Schäden erlitten. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur wird die Summe auf mindestens 1,5 Milliarden Euro geschätzt.
„Wir rechnen derzeit mit einem Schaden von mindestens 1,5 Milliarden Euro“, teilte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen am Mittwoch gegenüber der Agentur mit.
Allein 1,3 Milliarden Euro der bisherigen Summe entfielen demnach auf Anlagen der Deutschen Bahn. Betroffen seien vor allem Regionen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, zum Teil auch Baden-Württemberg und Sachsen.
„Vor der Branche liegt ein Kraftakt“, sagte Verbandspräsident Ingo Wortmann über den Wiederaufbau.
Ihm zufolge sollen dafür rund 2,3 Milliarden Euro ausgegeben werden. Die Summe sei höher als der Schaden, weil die neue Infrastruktur möglichst hochwassersicher gebaut werden müsse. Daher sei es sinnvoll, höhere technische Standards anzusetzen.
Zunächst ist offen, wie lange der Wiederaufbau dauern werde. Auch wie schnell Komponenten und Reparaturkapazitäten zur Verfügung gestellt werden könnten, sei unklar, sagte Wortmann. Man müsse mit eventuell längerfristig notwendigem Ersatzverkehr und deshalb mit möglichen Folgekosten sowie weniger Fahrgästen rechnen. Auch beim Güterverkehr könnten Kunden verloren gehen.
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Seit dem 12. Juli gab es im Westen und Südwesten Deutschlands starke Regenfälle, die zerstörerische Überflutungen auslösten. Bei der Hochwasser-Katastrophe kamen Medienberichten zufolge mindestens 176 Menschen ums Leben, etwa 150 Menschen werden vermisst. Die Schäden werden auf mehrere Milliarden Euro geschätzt.
Auch die Verkehrsinfrastruktur wurde stark beschädigt. Busse müssen Umwege fahren, Bahnlinien sind unterbrochen. Fahrgäste in den Hochwassergebieten und in der Umgebung müssen vielfach improvisieren.
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