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Tichanowskaja bittet Biden um Hilfe bei „gewaltfreiem Machtwechsel“ in Weißrussland

© AP Photo / Robert BumstedWeißrussische Oppositionelle Swetlana Tichanowskaja bei einem Interview. New York, 27. Juli 2021
Weißrussische Oppositionelle Swetlana Tichanowskaja bei einem Interview. New York, 27. Juli 2021 - SNA, 1920, 28.07.2021
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Die im EU-Exil lebende weißrussische Oppositionelle Swetlana Tichanowskaja, Ex-Kandidatin für das Amt des Präsidenten in Weißrussland, hat sich am Mittwoch in Washington mit US-Präsident Joe Biden getroffen.
„Für mich ist es eine große Ehre, Tichanowskaja heute Morgen im Weißen Haus zu empfangen. Die Vereinigten Staaten unterstützen das Volk von Belarus in seinen Anstrengungen, Demokratie durchzusetzen und die universellen Menschenrechte wiederherzustellen“, schrieb Biden im Kurznachrichtendienst Twitter.
Er postete auch ein Foto, auf dem sich die beiden mit Mund- und Nasenschutz in einem Raum im Weißen Haus unterhalten.
In ihrem Telegram-Kanal schrieb Tichanowskaja nach dem Treffen, sie habe Präsident Biden um Hilfe ersucht, Weißrussland zu einem „Musterbeispiel für einen gewaltfreien Wechsel zur Demokratie“ zu machen.

Tichanowskaja fordert faire Neuwahlen in Weißrussland

„Die Krise in Weißrussland kann nur durch neue freie Wahlen unter internationaler Kontrolle gelöst werden“, betonte sie.
Zudem sei sie von der Notwendigkeit überzeugt, dass die Krise in ihrer Republik auf der internationalen Agenda stehen sollte, etwa auf der Ebene der UN und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Alle Schuldigen sollten von internationalen Gerichten zur Verantwortung gezogen werden, forderte sie.

Tichanowskaja als Präsidentenkandidatin

Tichanowskaja ist Ehefrau des Oppositionspolitikers und Ex-Präsidentenkandidaten Sergej Tichanowski. Dieser wurde Ende Mai 2020 in Gewahrsam genommen wurde, um seine Teilnahme an der Wahl im August zu verhindern. Nach seiner Inhaftierung sprang Tichanowskaja für ihn als Präsidentenkandidatin ein und kam nach offiziellen Angaben der Wahlleitung auf 10,12 Prozent der Stimmen.
Swetlana Tichanowskaja (Archivbild) - SNA, 1920, 20.07.2021
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