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Monster im weißen Kittel: Arzt aus Syrien wegen Folter in Deutschland angeklagt

© AFP 2021 / JEFF PACHOUDArtz (Symbolbild)
Artz (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.07.2021
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Ein syrischer Arzt soll in drei Krankenhäusern in Syrien 18 Menschen gefoltert und schließlich einen von ihnen getötet haben. Nun hat die Bundesanwaltschaft gegen den Arzt, der seit 2015 in Deutschlands praktiziert hat, Anklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und schwerer Körperverletzung erhoben.
Der zuletzt in Hessen lebende Alaa M. sei zwischen April 2011 und Ende 2012 in syrischen Militärkrankenhäusern in Homs und Damaskus und einem Gefängnis des Militärischen Geheimdienstes in Homs in 18 Fällen Gefangene schwerst misshandelt haben. In vier der Fälle ist er angeklagt, Menschen schwere körperliche und seelische Schäden zugefügt zu haben. In zwei Fällen soll er versucht haben, einen anderen Menschen der Fortpflanzungsfähigkeit zu berauben, hieß es im Anklagetext.
Der Arzt wird vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt wegen schwerer Körperverletzung, versuchter schwerer Körperverletzung sowie gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Syrien hatte der Mann 2015 verlassen. Seitdem war er in Deutschland als Arzt tätig. Er wurde im Juni vergangenen Jahres festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
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Alaa M. soll unter anderem einem Gefangenen, der sich gegen Schläge und Tritte wehrte, eine tödliche Substanz gespritzt haben, an der er binnen Minuten starb. Einem anderen Gefangenen, der einen epileptischen Anfall hatte, soll er zunächst Schläge und dann eine Tablette verabreicht haben, kurz nach der er starb, ohne dass die Todesursache eindeutig geklärt werden konnte.
In zwei anderen Fällen soll der Arzt Gefangenen die Genitalien mit Alkohol übergossen und angezündet haben. Zudem soll er mehrmals seine Opfer mit den Händen an der Decke aufgehängt und misshandelt haben.
Neben schwersten körperlichen und seelischen Misshandlungen wirft ihm die Bundesanwaltschaft vor, dass er zweimal versucht habe, Männer ihrer Fortpflanzungsfähigkeit zu berauben.
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